Ein Gartenfest der besonderen Art „Kultur in der Suptur“ in Bramsche

Von Judith Perez


Bramsche. „Kultur in der Suptur“ hieß es am Samstagabend wieder bei Superintendent Hans Hentschel und seiner Frau Hille in Bramsche.

Bereits zum sechsten Mal öffneten die beiden ihren Garten, der wie das Gebäude der Landeskirche gehört. Mitglieder der Kirchengemeinde, Lokalpolitiker, Freunde und Bekannte aber auch alle weitere Interessierte waren herzlich Willkommen, sich im Garten bei netten Gesprächen zu unterhalten und etwas Kultur zu genießen.

„Obwohl unser Garten gerade eine recht hohe Mauer zur einen Seite durch den Böckmann-Neubau erhält“, so Hentschel in seiner Begrüßungsrede, soll er durchlässig bleiben. Und seine Frau Hille ergänzte, „er ist nur dann schön, wenn er auch regelmäßig bevölkert ist“. Hentschel betonte außerdem, dass gerade in Zeiten, wo auch Kulturbanausen unterwegs seien, die Willkommenskultur weiter groß geschrieben werden sollte. Er freue sich über die Kultur in seinem Kirchenkreis. Ganz in diesem Sinne waren drei Mitglieder der südafrikanischen Partnerkirchengemeinde mit dabei an diesem Abend. Die ehrenamtliche Pastorin und zwei weitere Frauen brachten in ihren leuchtenden Kleidern und mit ihrem fröhlichen, mitreißenden Stimmen multikulturelle Stimmung in den Bramscher Garten.

Für weitere Unterhaltung sorgte das Männer-Phönix-Quartett aus Dortmund, das zwar leicht verspätet, aber dafür umso engagierter von Tisch zu Tisch zog und A Capella-Stücke vortrug. Dadurch konnte an den anderen Tischen weiter geredet werden. Denn Beziehungen zu pflegen, ist Hentschel ein wichtiges Anliegen in seiner Gemeinde. Der Kirchenvorstand St. Martin war in frühneuzeitlichen Kostümen in Erinnerung an das Lutherjahr und das am Sonntag stattfindende Gemeindefest erschienen. Bei Schmalzbroten, Bier und Wein war die Stimmung gut, die Gespräche vielfältig und die Kultur inspirierend.

Mitglieder der Partner-Kirchengemeinde aus Südafrika sorgten für leuchtende Farben und mitreißenden Gesang.

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