16. Bezirksjugendtreffen 150 Teilnehmer beim Pfingstcamp der DLRG in Achmer

Von Holger Schulze

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Rund 150 Kinder haben ihren Spaß beim Zeltlager der DLRG. Foto: Holger SchulzeRund 150 Kinder haben ihren Spaß beim Zeltlager der DLRG. Foto: Holger Schulze

Achmer. „Endlich Zeltlager“ hieß es von Freitag bis Dienstag beim 16. Bezirksjugendtreffen der DLRG in Achmer.

Torsten Schindler, der dieses Pfingstcamp seinerzeit mit ins Leben gerufen hatte, und sein 40 Helfer starkes Team konnten in diesem Jahr rund 150 Kinder und Jugendliche begrüßen. Es war seit 2006 die höchste Teilnehmerzahl, die beim Vorsitzenden der DLRG-Jugend im Bezirk Osnabrück in Großzelten untergebracht war, um die Tage über bei Spiel und Spaß die Zeit miteinander zu verbringen.

„Wir wollen den Jugendlichen die Möglichkeit geben, über die DLRG neue Freunde zu finden und auch die DLRG als größte freiwillige Wasserrettungsorganisation der Welt kennenzulernen. Die Stärkung von Verantwortung und sozialem Engagement stehen beim Treffen ebenfalls im Vordergrund“, erläuterte Torsten Schindler die Anliegen der Veranstaltung.

Hierfür hatte das Helferteam bereits im Vorfeld viel Zeit investiert. Drei Vorbereitungswochenenden gingen dem Camp voraus. Dazu kam die unmittelbare Aufbauphase von rund anderthalb Wochen, bis alle Zelte und auch die Großküche aufgebaut waren. Hierin stellte die Küchenmannschaft täglich gesundes und ausgewogene Essen frisch zubereitet her, inklusive der selbst gebackenen Kuchen.

Während der Zeltlagertage hatte aber nicht nur das achtköpfige Küchenteam alle Hände voll zu tun, denn schließlich wollte die Jugend etwas erleben. Ein aus Strohballen und Siloplanen gebauter Großpool sorgte für Abkühlung während der Hochtemperaturen.

Im Rahmen von Workshops wurden ein altes Auto bemalt, Freundschaftsbänder gebastelt oder Marmelade gekocht. Die Nachtwanderung, der Teebeutelweitwurf und das Wattepusten sowie die Feuershow mit einem Jongleur sorgten für weitere Unterhaltung. Kinder gegen Teamleiter hieß es beim sogenannten Rödelspiel, das mit dem Budenbauen im Wald anfing und dann in das Abjagen von Tücher überging, die locker an den Mitarbeitern befestigt waren. Auch eine Schlauchboottour mit drei Booten auf der Hase von Achmer nach Bramsche zählte zu den Aktivitäten im Freien.

„Die Stimmung ist gut. Wir sehen zufriedene Kinder, die auch wiederkommen wollen“, war Lohn und Anerkennung für Torsten Schindler und das Team, das die Betreuergruppe für ihren Einsatz von 6 Uhr in der Früh bis deutlich nach Mitternacht erhielt.


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