Jahreshauptversammlung CSA-Hof Pente stellt neu gegründete Stiftung vor

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Präsentierten die neue Stiftung: Der Vorstand mit (v. l.): Kai Brickwedde, Ingo Wiehenkämper und Julia Hartkemeyer sowie das Kuratorium bestehend aus Hans Stallkamp, Dietrich Hoffmann, Julia Essel,Tobias Hartkemeyer und Johannes Hartkemeyer. Es fehlt Johannes Stallkamp. Foto: CSA-HofPräsentierten die neue Stiftung: Der Vorstand mit (v. l.): Kai Brickwedde, Ingo Wiehenkämper und Julia Hartkemeyer sowie das Kuratorium bestehend aus Hans Stallkamp, Dietrich Hoffmann, Julia Essel,Tobias Hartkemeyer und Johannes Hartkemeyer. Es fehlt Johannes Stallkamp. Foto: CSA-Hof

Pente. Auf dem CSA-Hof wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung die neu gegründete „Gemeinschaftsstiftung Hof Pente“ von Vorstand und Kuratorium vorgestellt.

Der Unternehmer Ingo Wiehenkämper – Mitglied des Stiftungsvorstands – stellte die neu gegründete „Gemeinschaftsstiftung Hof Pente“ vor. „Bildung für Nachhaltige Entwicklung ist für uns ein wichtiges Thema. Dabei geht es uns vor allem um die direkte Verknüpfung mit der Praxis. Gesunde Lebensmittel, solidarische Landwirtschaft und Artenvielfalt sind wichtige Themen, die wir mit unserer Stiftung auf dem CSA-Hof Pente fördern wollen“, so Wiehenkämper. Er sei froh, sich auf diese Weise für das Gemeinwohl einsetzen zu können und ein Projekt zu unterstützen, das auch international zunehmende Beachtung fände. Julia Hartkemeyer aus dem Vorstand der Stiftung betonte: „Die gesamte Gesellschaft hat eine Mitverantwortung für die Erzeugung gesunder Lebensmittel; damit kann man die Bauern nicht allein lassen. In der Umsetzung braucht es dafür geeignete Instrumente, wie zum Beispiel eine Stiftung.“ Die Stiftung soll helfen, Landwirtschaft auch als Lebenslernort weiter zu entwickeln.

Hans Stallkamp, Mitglied des Stiftungskuratoriums, erläuterte: „Als ehemaliger Landwirt ist es mir wichtig, dass landwirtschaftliche Flächen einem gemeinwohlorientierten Zweck zukommen. Boden wird leider immer mehr zum Spekulations- und Anlageobjekt und Bauern immer mehr zum Spielball internationaler Kapitalmärkte. Wir zeigen, dass es auch anders geht.“ Die Landwirtschaft müsse wieder aus der Kritik herauskommen, indem sie selbst zur Förderin der Artenvielfalt würde. Denn allein der Bestand von Rebhühnern sei in den letzten Jahren um 94 % zurückgegangen.

Zum Start wurde sowohl Geld als auch Land in die Stiftung eingebracht. Damit wurde nun ein Instrument geschaffen, mit dem die gemeinnützigen Zwecke umgesetzt werden können. Neue Stifter sind weiterhin willkommen. So kann sich die Gesellschaft aus der passiven Rolle des Beobachters befreien und sich konkret einsetzen, Flächen langfristig für eine ökologische Landwirtschaft zur Verfügung zu stellen. Auch soll erfahrbar werden, dass Landwirtschaft viele Mehrwerte für Boden, Pflanzen, Tiere und Menschen schaffen kann.

Die nächste Hofbesichtigung für Interessenten an der Mitgliedschaft ist am Freitag, 9. Juni, um 16.30 Uhr.


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