Liesel Höltermann gewählt Bürgerstiftung Bramsche hat neuen Vorstand

Die neue Spitze der Bürgerstiftung Bramsche (v.l.): Jörg Renzenbrink, Holger Benitz, Bärbel Grußendorf, Liesel Höltermann und Holger Bendig. Foto: Heiner BeinkeDie neue Spitze der Bürgerstiftung Bramsche (v.l.): Jörg Renzenbrink, Holger Benitz, Bärbel Grußendorf, Liesel Höltermann und Holger Bendig. Foto: Heiner Beinke

Bramsche. Liesel Höltermann ist neue Vorsitzende der Bramscher Bürgerstiftung. Die Exbürgermeisterin löst ihren Vorvorgänger in diesem Amt, Lothar Lewandowsky, ab. Satzungsgemäß war nach zwölf Jahren die Neubesetzung mehrerer Vorstandsposten erforderlich.

So rückt für Frank Rauschenbach als stellvertretenden Vorsitzenden und Schriftführer dessen Vorstandskollege von der Volksbank Bramgau-Wittlage, Holger Benitz, nach. Und den Posten des Kassenführers übernimmt Holger Bendig von seinem Vater Ernst. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden Bärbel Grußendorf, Beate Kolhosser und Markus Stritzke im Amt bestätigt.

Alle Wahlen seien „reibungslos gelaufen“, freute sich der Stiftungsratsvorsitzende Jörg Renzenbrink am Mittwoch im Nachgang der Mitgliederversammlung. Die Satzung lasse nicht zu, dass eine Person öfter als drei Mal wiedergewählt wird. Die jetzige Lösung garantiere Kontinuität in der Arbeit, meinte Renzenbrink: „Für die Bürgerstiftung ist das eine tolle Sache“.

Sie sei bereits vor drei Jahren in ihrer Amtszeit als Bürgermeisterin von Lothar Lewandowsky angesprochen worden, ob sie sich vorstellen könne, den Vorsitz der Bürgerstiftung zu übernehmen, verriet Liesel Höltermann. Damals habe sie darum gebeten, erst einmal eine Pause nach dem Wechsel in den Ruhestand einzulegen. Nun sei sie gerne bereit gewesen, das Amt zu übernehmen, meinte die Gartenstädterin, die auch Vorsitzende des Fördervereins der Niels-Stensen-Kliniken ist.

Ihre Hauptaufgabe sah die neue Vorsitzende darin, die bestehenden Veranstaltungen Bürgerpicknick und Bürgerschmaus sowie den Verkaufsstand beim Weihnachtsmarkt in der bewährten Form weiterzuführen. Eine weitere wichtige Aufgabe sei darüber hinaus das Sammeln von Spenden. Da das Stiftungskapital in den Zeiten niedrigster Zinsen „nichts mehr nützt“ sei die Bürgerstiftung auf diese Einnahmen angewiesen, um die Arbeit fortzuführen.

Die Bürgerstiftung sei die perfekte Adresse für alle, die Geld für einen guten Zweck in Bramsche geben wollen, fand Höltermann. Beispielhaft war aus ihrer Sicht das Engagement der Firma Eilers, die zum 150-jährigen Jubiläum um Spenden für die Bürgerstiftung warb und schließlich über 6000 Euro überweisen konnte. „Es wäre toll, wenn mehr Firmen diesem Beispiel folgen würden“, warb Höltermann, die darauf hinwies, dass die Spender auch den Zweck ihrer Zuwendung bestimmen könnten.

Verabschiedung

An diese größte Einzelspende in der Geschichte der Bürgerstiftung und weitere Meilensteine der Entwicklung wird sicherlich auch erinnert werden, wenn sich die Bürgerstiftung am Dienstag, 9. Mai, ab 18.30 Uhr in der Kornmühle des Tuchmacher-Museums offiziell bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für ihr Engagement bedankt. Bei dieser öffentlichen Veranstaltung gibt die Stiftung traditionell einen Überblick über die Aktivitäten des letzten Jahres. In diesem Jahr kommt die Würdigung der Männer der ersten Stunde hinzu, die die Stiftung aufgebaut haben und jetzt aus dem Vorstand ausgeschieden sind. Für musikalische Unterhaltung sorgt die Bram Jazz Company.


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