Initiative eines Familienvaters Online-Petition für Spielplatz am Bramscher Hasesee

Mit einer Online-Petition will der Bramscher Sebastian Seroka erreichen, dass am Hasesee ein Abenteuer-Spielplatz für Kinder errichtet wird. Archiv-Foto: Heiner BeinkeMit einer Online-Petition will der Bramscher Sebastian Seroka erreichen, dass am Hasesee ein Abenteuer-Spielplatz für Kinder errichtet wird. Archiv-Foto: Heiner Beinke

Bramsche. Einen Spielplatz am Hasesee wünscht sich der Bramscher Sebastian Seroka. Um sein Ziel zu erreichen, hat er eine Onlinepetition gestartet und hofft auf möglichst viele Unterzeichner.

Auf www.openpetition.de hat Seroka seinen Aufruf gestartet: „Ich bin für einen schönen Abenteuer-Spielplatz am Hasesee Bramsche und für eine Mitbestimmung der Bürger bei der Gestaltung des Spielplatzes“, heißt es da. Bis jetzt haben rund 120 Unterstützer die Petition „unterschrieben“.

„Ich bin oft am Hasesee und finde, dass es da schon einiges an Fehlinvestitionen gegeben hat“, begründet Seroka seine Initiative. Beispielhaft nennt er den Grillplatz und die Hocker, die über längere Zeit weit verstreut um den See platziert waren. Was nach Ansicht des 32-Jährigen aber eben fehle, das sei „etwas wirklich Attraktives für Kinder“, so Seroka, der vor rund einem Monat Vater geworden ist. Auch sein Bruder, der mit Familie ebenfalls des Öfteren am Hasesee unterwegs sei, habe ihn in dieser Auffassung unterstützt. Und auch die Unterzeichner der Petition scheinen wie Seroka der Auffassung zu sein, dass in Bramsche und speziell am Hasesee„zu wenig für Kinder getan wird“. Das wird aus einigen Kommentaren deutlich, die zu der Petition eingetragen wurden.

Ob Sebastian Seroka mit seinem Anliegen Erfolg haben wird, ist derweil noch unsicher. Bramsches Bürgermeister Heiner Pahlmann erklärt auf Anfrage unserer Redaktion, ein Spielplatz könne „höchstens im Rahmen eines Gesamtkonzepts für den Hasesee realisiert werden“. Er weist zudem darauf hin, dass aus der Online-Petition keine rechtliche Verpflichtung für die Stadtverwaltung und die politischen Gremien entstehe, sich mit dem Thema Spielplatz zu befassen. Dennoch sei Serokas Initiative „interessant, und wir werden über die Idee womöglich – ohne dass ich dem zuständigen Ortsrat da vorgreifen möchte – in den weiteren Planungen zum Hasesee darüber sprechen“.


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