Für Umzug der Realschule Umfangreiche Arbeiten in der Bramscher Hauptschule


Bramsche. Das Obergeschoss des Schulgebäudes an der Bramscher Heinrichstraße ist kaum noch wieder zu erkennen. Im Vorgriff auf den anstehenden Umzug der Realschule in das bisher nur von der Hauptschule genutzte Gebäude entstehen Gruppen- und Besprechungsräume und ein Verwaltungsbereich.

„Wir müssen bis zum Ende der Sommerferien zunächst einmal beide Schulen hier arbeitsfähig machen“, beschreibt der Leiter des städtischen Gebäudemanagement Christian Müller das Ziel der „Interimsmaßnahme“. Mit Beginn des Schuljahres 2017/18 werden zunächst die fünften und sechsten Klassen der Realschule hier unterrichtet. Dafür sind aber nicht nur Klassenräume vonnöten. Rektorin und Konrektor brauchen -vorerst nur übergangsweise - Büros, ebenso die Sekretärin. Dafür wird derzeit eine Trennwand in die obere Aula eingezogen, hinter der die Diensträume eingerichtet werden.

Tageslicht für den Flur

Zweite große Baustelle ist die frühere breite Freifläche im Obergeschoss, die einmal für Ausstellungen gedacht war, dafür aber schon seit langer Zeit nicht mehr genutzt wurde. Hier wurden bereits Leichtbauwände errichtet, hinter denen Gruppen- oder Besprechungsräume sowie ein Stuhllager entstehen. Großzügige Glaselemente sollen Tageslicht durch die Räume in den neuen, viel schmaleren Flur leiten. „Sicherlich wird hier auch am Tag das Licht brennen müssen“, räumt Müller dennoch ein. Die so entstandenen Räume werden von beiden Schulen genutzt. Im Rahmen der Renovierungs- und Umbaumaßnahmen werden die Räume farblich neu gestaltet. Der ziegelfarbenen Boden bleibt erhalten, die gefliesten Säulen mit dem Charme der 1960er Jahre, die mit ihren pastelligen Mint-, Grau- und Gelbtönen einen abenteuerlichen Kontrast zum Boden bilden, verschwinden hinter einer Verkleidung. „Wenn spätere Generationen dann meinen...“, meint Müller mit einem Augenzwinkern. Dem Vernehmen nach hing doch der Eine oder Andere in der Hauptschule an dem gewagten Materialmix.

Ruhe während der Prüfungen

Mit Ende der Ferien soll „das Meiste, was laut ist“ abgeschlossen sein, sagt Thomas Stuckenberg, der für die Stadt Bramsche die Baumaßnahme betreuet. Absolute Ruhe wird während der Prüfungsphase herrschen. Dann geht es mit dem Innenausbau weiter. Die Umgestaltung und Renovierung des Gebäudes ist damit allerdings noch längst nicht abgeschlossen. Letztendlich wird der Raumbedarf beider Schulen ohne Anbau nicht zu decken sein. Zur Zeit werden verschiedene Modelle geprüft.

In einem Teil der oberen Aula entstehen Verwaltungsräume für die Realschule.

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