MdB Berghegger begrüßte Gäste CDU-Gruppe aus Bramsche besuchte Bundestag in Berlin

Rund 20 Mitglieder des CDU-Ortsverbandes aus Bramsche gehörten zu der Besuchergruppe in Berlin. Bundestagsabgeordneter Andre Berghegger (7.v.l.) begrüßte die Gäste. Foto: Imke Märkl/Büro BergheggerRund 20 Mitglieder des CDU-Ortsverbandes aus Bramsche gehörten zu der Besuchergruppe in Berlin. Bundestagsabgeordneter Andre Berghegger (7.v.l.) begrüßte die Gäste. Foto: Imke Märkl/Büro Berghegger

Bramsche. Der Wahlkreis-Abgeordnete André Berghegger hatte eingeladen und 20 Mitglieder des Bramscher CDU-Stadtverbandes – mit ihrer Vorsitzenden Imke Märkl – nutzten die Gelegenheit, die Bundeshauptstadt Berlin drei Tage lang intensiv näher kennenzulernen.

Politische und historische Bildung standen im Fokus des vom Bundespresseamt ausgearbeiteten Besuchsprogramms. Auf Stadtrundfahrten folgten Führungen, Vorträge, Informationsgespräche und Diskussionsrunden, aber auch der informelle Meinungsaustausch und die Geselligkeit kamen nicht zu kurz.

Gedenkstätte Hohenschönhausen besichtigt

Programmauftakt war die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, ehemalige Zentrale Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit. Sehr anschaulich konnten sich die Bramscher CDU-Mitglieder davon überzeugen, dass „DDR-Nostalgie“ immer auch einen bitteren Beigeschmack hat. Dieser Eindruck vom SED-Staat verstärkte sich durch die Besuche des Panoramas „Die Mauer“ am Checkpoint Charlie und der Dauerausstellung „Tränenpalast“ am Bahnhof Friedrichsstraße. Junge und ältere Mitglieder der Reisegruppe nahmen die Eindrücke durchaus unterschiedlich wahr. Manche frischten eigene Erfahrungen auf, andere mochten das Gesehene kaum glauben.

Das Deutsche Historische Museum mit unterschiedlich gelungenen Ausstellungen, vor allem aber die beeindruckenden Führungen in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand (Bentler-Block) weiteten den historischen Blick. Das galt auch für den Besuch im Bundesministerium der Finanzen. Neben einem fachlichen Referat zur Arbeitsweise des Ministeriums beeindruckte die anschaulich vorgestellte Geschichte des heutigen Detlev-Rohwedder-Hauses in der Wilhelmstraße 97, das in den Jahren 1934/35 als Reichsluftfahrtministerium erbaut worden und eine Machtzentrale der NS-Gewaltherrschaft gewesen war. Wie kaum ein anderes Gebäude spiegelt das heutige Finanzministerium die Brüche der jüngeren deutschen Geschichte wider.

Aufstieg in die Reichstagskuppel des Bundestages

Selbstverständlich gehörten die Besteigung der Reichstagskuppel und das nähere Kennenlernen des Plenarsaals des Deutschen Bundestages und der Arbeitsweise des Parlaments zum politischen Programm. Auf der Fraktionsebene nahm sich der einladende Bundestagsabgeordnete Berghegger abschließend viel Zeit, um aus seinem Arbeitsalltag in Berlin authentisch zu berichten und alle Fragen seiner Gäste aus dem Wahlkreis rund um Bramsche zu beantworten. Deren Fazit war klar: Berlin ist immer eine Reise wert.


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