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Am Sonntag Führung über Hasemann-Stiftung Wanderung durch dieVielfalt im Achmeraner Landschaftsmosaik

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Ganz früher war hier eine Düne, dann wurde Nadelholz gepflanzt. Durch gezielte Maßnahmen entwickelt sich nun die Düne mit Wacholderheide zurück. Foto: Rolf HammerschmidtGanz früher war hier eine Düne, dann wurde Nadelholz gepflanzt. Durch gezielte Maßnahmen entwickelt sich nun die Düne mit Wacholderheide zurück. Foto: Rolf Hammerschmidt

Bramsche. Am Sonntag, 6. Mai, findet um 10 Uhr eine mehrstündige Führung über die Flächen der Naturschutzstiftung Hasemann in Achmer statt. Der Bramscher Naturkundler Rolf Hammerschmidt erläutert Flora und Fauna.

Die „Grüne Lunge“ beherbergt eine bestimmte, den jeweiligen Faktoren angepasste Lebensgemeinschaft. Für die Vogelbesiedlung heißt das zum Beispiel „je dichter der Wald desto lichter, und je lichter der Wald, desto dichter“ ist seine Besiedlung.

Die Grenzlinien eines Waldes wirken da wie eine Art Magnet. Schutz am Waldessaum und Nahrungsraum im Umfeld haben artbezogen feste Beziehungen.

Viele Vogelarten nutzen den Wald als Brut- und Nahrungsraum, andere sind im Wald nur „Brutgäste“ und beziehen ihre gesamte Nahrung außerhalb. Diese Verknüpfung im Landschaftsmosaik steuert wesentlich, welche unserer gefiederten Freunde wir erwarten können durch Sichtbeobachtung und Verhör.

Von den naturräumlichen Gegebenheiten her bewohnen wir eine Region an der Naht zwischen Wiehengebirge und norddeutscher Tiefebene, wobei „Vorposten“ des Gebirges in der Form von Larberger Egge und Gehn im Zuge der Auffaltung in die Ebene vorgedrungen sind. Dieser Umstand allein führt bereits dazu, dass der Großraum eine dichtere Besiedlung aufweist als etwa zusammenhängende Bergwald-Landschaften oder größere Niederungen.

Spende für Stiftung

Im Konzept der Stiftung Hof Hasemann sind und werden bekanntlich Landschaftsbereiche zurückgebaut, ein ökologischer Ersatzflächen-Pool ist entstanden. Diese zusätzlichen Aspekte zur Vermehrung einer Artenvielfalt zeigen Wirkung und dürfen inzwischen als ein Vorzeigeobjekt angesehen werden. Auch der Wald veränderte sein Gesicht.

Diese Zusammenhänge nach heutigem Stand sollen am Sonntag in einer mehrstündigen Führung erwandert werden. Die Teilnahme ist kostenlos, Hammerschmidt nimmt jedoch Spenden entgegen zugunsten des „Förderkreises der Stiftung der naturkundlichen Sammlungen Thorsten Thomas“. Start und Ziel der Wanderung ist der Parkplatz am Friedhof Achmer.


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