Erwerb einer Fläche bestätigt Amprion: Kein Umspannwerk in Ueffeln geplant

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Der Stromnetzbetreiber Amprion hat eine landwirtschaftliche Fläche in Ueffeln erworben. Das geplante Umspannwerk soll aber weiterhin in Hackemoor errichtet werden. Foto: Jörn MartensDer Stromnetzbetreiber Amprion hat eine landwirtschaftliche Fläche in Ueffeln erworben. Das geplante Umspannwerk soll aber weiterhin in Hackemoor errichtet werden. Foto: Jörn Martens

Bramsche. Der Stromnetzbetreiber Amprion hat eine 14,5 Hektar große landwirtschaftliche Fläche in Ueffeln erworben – allerdings nochmals betont, dass diese nicht zum Bau eines Umspannwerks genutzt werden soll.

Vor zwei Wochen war bekannt geworden, dass sich der Stromnetzbetreiber Amprion für eine zum Verkauf stehende landwirtschaftliche Fläche im Bramscher Ortsteil Ueffeln interessiert. Anwohner hatten daraufhin die Befürchtung geäußert, das Unternehmen könne dort den Bau des Umspannwerks planen, das bisher im Merzener Hackemoor errichtet werden sollte. Die Anlage ist nötig, um eine noch zu bauende 380-Kilovolt-Höchstspannungsleitung von Conneforde aus mit zwei weiteren schon bestehenden 220-kV-Leitungen im Raum Merzen zu verbinden.

Laut einer Pressemitteilung der Stadt Bramsche haben Vertreter der Amprion GmbH nunmehr in einem Gespräch mit Bürgermeister Heiner Pahlmann und dem Leitenden Baudirektor Hartmut Greife erklärt, dass der Dortmunder Netzbetreiber vor wenigen Tagen die rund 14,5 Hektar große landwirtschaftliche Fläche in Ueffeln tatsächlich erworben hat. Die Fläche solle als Ausgleichsfläche dienen oder als Tauschfläche, wenn Landwirte ihren Grund und Boden in Hackemoor für die Umspannanlage aufgeben würden. Ueffeln sei jedoch nicht als alternativer Standort für das Umspannwerk vorgesehen.

In der Mitteilung heißt es weiter, die der Stadt vorliegenden Unterlagen zur Untersuchung unterschiedlicher Standortvarianten würden diese Aussagen belegen. Aufgrund der Nähe zu Einzelhäusern im Außenbereich sei die Ueffelner Fläche für ein mögliches Umspannwerk nicht geeignet.


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