Landesweites Treffen in Hannover Netzwerk LAB Bramsche sammelt viele neue Eindrücke

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Die Musikgruppe von Tanja Ladda (Bildmitte) stieß auf großes Interesse der Konferenzteilnehmer. Foto: Stadt BramscheDie Musikgruppe von Tanja Ladda (Bildmitte) stieß auf großes Interesse der Konferenzteilnehmer. Foto: Stadt Bramsche

Bramsche. Vertreterinnen des Netzwerk LAB Bramsche-Hesepe haben sich auf der vierten Integrationskonferenz des Bündnisses „Niedersachsen packt an“ in Hannover mit einem Stand präsentiert.

Unter dem Titel „Werkstatt Bürgerschaftliches Engagement“ war die Delegation aus Bramsche eine von 70 weiteren Gruppen und Vereinen aus Niedersachsen, die sich auf dem Markt der Möglichkeiten im Convention Center des Messegeländes zusammenfanden.

Maria Stuckenberg, Koordinatorin des Netzwerkes LAB, freute sich, dass sich zwei besonders engagierte Personen mit ihr auf den Weg nach Hannover gemacht haben: Tanja Ladda, die eine viel beachtete und beliebte Musikgruppe in der LAB etabliert hat, und Karin Sommer von der BIKU (Bramscher Initiative für das Miteinander der Kulturen), die auch als Ehrenamtliche in der Begegnungsstätte der LAB aktiv ist. Sie wurden begleitet von Corinna Dech, der Leiterin des Sozialdienstes der LAB Hesepe. Auch Bürgermeister Heiner Pahlmann besuchte die Integrationskonferenz und natürlich den Bramscher Stand.

700 Ehrenamtliche

Etwa 700 Ehrenamtliche sowie Vertreter zahlreicher Verbände und aus der Politik nahmen an der Integrationskonferenz teil und nutzten die Gelegenheit, sich an den vielfältigen Ständen zu informieren und auszutauschen. „In Niedersachsen liegt heute der Schwerpunkt der ehrenamtlichen Arbeit mit geflüchteten Menschen auf der Integration der Zugewanderten. Es geht also in erster Linie um Spracherwerb, Ausbildung, Arbeit, Wohnen und Teilhabe“, erläutert Stuckenberg. Das Netzwerk LAB, das sich vornehmlich um die Menschen in der Landesaufnahmebehörde in Hesepe kümmert, habe jedoch mit einer besonderen Situation umzugehen. Es gehe auch darum, den Menschen während des zum Teil sehr kurzen Aufenthaltes in der LAB sinnvolle Freizeitbeschäftigungen und Möglichkeiten der Begegnung und des Austausches zu bieten.

Das Netzwerk LAB in Bramsche konzentriert also weiterhin seine Tätigkeiten auf die Ankömmlinge im Erstaufnahmelager Hesepe und konnte in Hannover viele Interessierte von den Aktivitäten in der Begegnungsstätte der LAB unter dem Motto „Integration von Anfang an“ begeistern. Tanja Ladda und Karin Sommer freuten sich über die zahlreichen Austauschmöglichkeiten mit anderen Initiativen und nutzten zwischendurch auch die Chance, den Referenten in der Konferenz zu folgen.

Neben einführenden und abschließenden Worten des Ministerpräsidenten Stephan Weil und der Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Cornelia Rundt, ging es in Einzelvorträgen und Workshops um die Herausforderungen und Grenzen des bürgerschaftlichen Engagements, die junge Generation, das Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamt oder auch die Rolle von Betrieben im Ehrenamt.

Positive Bilanz

Maria Stuckenberg war mit den Ergebnissen des Tages und der Präsenz des Netzwerkes LAB durchaus zufrieden: „Der Austausch mit Gleichgesinnten bringt neue Ideen und vor allem eine Riesenportion Motivation zum Weitermachen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, an der Integrationskonferenz teilzunehmen“.


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