Für 14 Kinder unter drei Jahren Krippe am Bramscher Familienzentrum Grüner Brink eingeweiht

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Bramsche. Mit einer kleinen Andacht in der St. Johanniskirche in der Bramscher Gartenstadt ist am Freitag, 3. Februar 2017, die Krippe am Familienzentrum Grüner Brink eingeweiht worden.

„Wir feiern heut‘ ein Fest und laden alle ein“, sangen die „großen“ Kindergartenkinder zur Begrüßung. Viele waren dieser Einladung am Freitagnachmittag gefolgt, unter anderem Bramsches stellvertretender Bürgermeister Jürgen Kiesekamp, Bramsches Ortsbürgermeisterin und Ratsvorsitzende Roswitha Brinkhus, Anke Hennig als Vorsitzende des Sozialausschusses, Superintendent Hans Hentschel, Ulrike Pepmöller und Sarah Harris vom Kirchenkreisträgerverbund, die Vertreterinnen und Vertreter der Familienzentren und der anderen Bramscher Kitas und viele Eltern und Großeltern.

„Wie kleine Schafe“

Pastor Arne Hüttmann hatte im Altarraum ein kleines Haus aus Holz aufgestellt, in das die Kindergartenkinder stellvertretend für die neuen Krippenkinder 14 kleine Wattebäuschchen legten - „wie kleine Schafe, die im Stall Schutz und Geborgenheit finden“.

Zu Wachsamkeit erziehen

Superintendent Hans Hentschel hatte den „Erdmännchen“, so heißen die Krippen-Kinder - einen kuscheligen großen Stoffhund mitgebracht und die passende Erklärung gleich dazu. „Ein Hund spiegelt die Familie“, so Hentschel. Er solle fröhlich sein wie die Kinder, man solle mit ihm kuscheln können, aber ein Hund stehe auch für Wachsamkeit. „Wir sollten Kinder immer zur Wachsamkeit erziehen, wachsam, dass jedes Kind, gleich welcher Herkunft in Würde aufwachsen kann, wachsam, dass alle Kinder gleich behandelt werden und wachsam, dass Wahrheit nicht durch Lüge und alternative Fakten ersetzt wird“, so der Superintendent.

„Wir müssen uns als Gesellschaft stark machen für Kinder“, forderte der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Kiesekamp, der es als als mehrfacher Großvater sein „größtes Glück nannte, „unter Kindern sein zu dürfen.

„Eigentlich müsste jede Kita eine Krippe haben“, meinte Sabine Stein vom Familienzentrum Hesepe stellvertretend für ihre Kolleginnen und beglückwünschte das Team vom Grünen Brink mit ihrer Leiterin Christiane Große Sextro zur neuen Krippe.

Außengelände wird neu gestaltet

Sarah Harris und Ulrike Pepmöller hatten weitere gute Nachrichten für das Familienzentrum Grüner Brink mitgebracht. Im Zuge der Außenarbeiten für den Krippenspielplatz wird das gesamte Außengelände mit einem Kostenaufwand von rund 100 000 Euro neu gestaltet. „Viele Spielgeräte sind ohnehin alt. Da haben wir gedacht, wir machen gleich alles neu“, sagte Sarah Harris.. An städtischen Mitteln flossen rund 120 000 Euro in den Umbau der Obergeschossräume des Familienzentrums in eine Krippe.


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