Bilder von Monika Schwertmann Ausstellungspremiere in der Bramscher Finkenstraße

Zufrieden mit der Atelier-Ausstellung: Monika Schwertmann (links) und Gisela Rott. Foto: Reinhard FanslauZufrieden mit der Atelier-Ausstellung: Monika Schwertmann (links) und Gisela Rott. Foto: Reinhard Fanslau

Bramsche. Gelungene Premiere für Monika Schwertmann. Die Bramscher Künstlerin führte in ihrem Haus in der Finkenstraße am Samstag und Sonntag zum ersten Mal eine Atelier-Ausstellung durch. Das Interesse an der Arbeit der Malerin und Bildhauerin war an beiden Tagen groß.

Früher hatte die Künstlerin ein Ladenlokal mit Galerie und Atelier in der Münsterstraße. Jetzt ist sie „nur“ noch in ihrem Zuhause am Rande der Gartenstadt aktiv. Es waren also an den beiden Tagen keine rein zufällig vorbeikommenden Leute anwesend, sondern nur Kunstinteressierte, die den Weg an den Stadtrand bewusst auf sich genommen hatten. Und das waren nicht wenige. „Ich möchte mich an diesem Standort mit der Atelier-Ausstellung etablieren. Es ist mein erster Versuch“, sagte Schwertmann zu den Beweggründen ihrer Aktion.

Acryl- und Ölbilder

Ausgestellt hatte sie an den beiden Tagen vor allem Acryl- und Ölbilder. Künstler lassen lieber ihre Werke für sich sprechen und ordnen sich nie selber gerne ein. Monika Schwertmann tat das auch nur auf Wunsch eines Besuchers- nach kurzem Zögern: „Ich male ungegenständlich. Mir geht es um das Spannungsspiel von Farben und Formen. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht die Frage: „Wie wirken Farben?“

Gemalt hat sie nach eigenem Bekunden schon immer gerne. „Angefangen, ganz intensiv zu malen habe ich 2003. Das habe ich dann bis heute stringent durchgezogen. Ich habe das Gefühl, dass ich nie aufhöre zu lernen“, sagt die Künstlerin. In den vergangenen Jahren hatte Schwertmann viele gut besuchte Ausstellungen in der Region Osnabrück, aber auch in Orten wie wie zum Beispiel Detmold, Greifswald oder Sögel im Emsland.

Gemeinsame Projekte

Zum Gelingen der Ausstellung hatte auch das Mitwirken einer befreundeten Künstlerin beigetragen. Mit Gisela Rott aus Lüdinghausen verbindet Monika Schwertmann nicht nur eine private Freundschaft, sondern auch diverse gemeinsame Projekte. Am Samstag und Sonntag stellte Rott ihr neues Buch „Was ich bin - Die Kraft der inneren Bilder vor“. „Für meine inneren Bilder nutze ich vor allem Motive aus der Natur“, sagte Rott am Rande der Ausstellung. Vielleicht bekam sie am Wochenende durch den schönen Garten von Monika Schwertmann neue Inspirationen. Hier entstehen im Sommer viele Werke der Bramscher Malerin. Das hat so ganz nebenbei nicht nur künstlerische, sondern auch einen ganz praktischen Vorteil. Heruntertropfende Farbe fällt nicht auf den dann zu säubernden Fußboden in der Wohnung. Und dem Rasen schadet es nicht.


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