Stickstoff-Einleitung bis Sonntag Produktion und Abfuhr am Brand-Silo in Engter laufen wieder

Im und am Futtermittelsilo in Engter sind Produktion und Abfuhr bereits wieder angelaufen. Foto: Heiner BeinkeIm und am Futtermittelsilo in Engter sind Produktion und Abfuhr bereits wieder angelaufen. Foto: Heiner Beinke

Engter. Der Schwelbrand in einem Futtermittelsilo im Hafengebiet in Engter ist unter Kontrolle. In der betroffenen Zelle des Gebäudes findet momentan noch eine notwendige Stickstoffeinleitung statt, doch auf dem restlichen Firmengelände sind Produktion und Abfuhr bereits am Freitagmorgen wieder angelaufen.

„Es war ein Schwelbrand. Und es war eine Selbstentzündung “, teilte der Geschäftsführer der Deutsche Frühstücksei, Christian Hinxlage, mit: „Das kommt vor und ist im Futtermittelbereich nichts wirklich Ungewöhnliches.“

Noch bis Sonntagmittag werde in dem betroffenen Abschnitt des Hochturmes an der Landesstraße 78 durch Experten Stickstoff eingeleitet , um mögliche Glutnester zu ersticken. „Das muss 48 Stunden lang so sein. Dann kommt eine weitere Spezialfirma und holt das Zeug raus“, sagte Hinxlage über das 40-Tonnen-Gemisch, das gebrannt hatte.

Den bisher entstandenen Schaden beziffert der Geschäftsführer „auf rund 10000 Euro“ - und meint damit das reine Produkt. Die Silozelle aus Beton selbst sei nicht beschädigt. Die Kosten für den Feuerwehr- und Spezialfirmeneinsatz kann Hinxlage nach eigenen Aussagen „im Moment noch nicht benennen. Das wird am Ende nach Aufwand abgerechnet.“ Und noch sei der Einsatz der Experten eben nicht beendet.

Der Einsatz für die letzten eingesetzten Feuerwehrkräfte (Werkfeuer GM Hütte GmbH, das Team der Feuerwehr Brake und Ortsfeuerwehr Engter) endete Donnerstag abend um kurz vor 23 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt wurde bereits seit über einer Stunde von einem Tanklastwagen und den zwischengeschalteten Stickstoff-Verdampfer der Feuerwehr Brake gasförmiger Stickstoff in das betroffene Silo geleitet, um die Sauerstoffkonzentration weiter zu senken. Dieser Vorgang wird nach Feuerwehrangaben jetzt von Mitarbeitern der Fa. J. Müller aus Brake überwacht und sich wohl noch über zwei Tage hinziehen.


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