Bünting: Keine Schließung Telepoint-Markt bleibt in Bramsche – vorerst?

Von Björn Dieckmann

Der Telepoint-Markt wird auch weiterhin an sechs Tagen pro Woche geöffnet sein. Mutmaßungen über eine bevorstehende Schließung wies die Bünting-Gruppe, zu der die Kette gehört, zurück. Foto: Björn DieckmannDer Telepoint-Markt wird auch weiterhin an sechs Tagen pro Woche geöffnet sein. Mutmaßungen über eine bevorstehende Schließung wies die Bünting-Gruppe, zu der die Kette gehört, zurück. Foto: Björn Dieckmann

Bramsche. Der Telepoint-Elektronikmarkt in Bramsche bleibt erhalten. Eine Sprecherin der Bünting Beteiligungs AG wies Mutmaßungen über eine Schließung der Filiale an der Maschstraße auf Anfrage unserer Redaktion zurück.

Nachdem am Mittwoch (29. November 2016) bekannt geworden war, dass der Telepoint-Markt in Quakenbrück bereits zum 10. Dezember 2016 geschlossen wird, blühten auch in Bramsche umgehend – und wieder einmal – die Spekulationen. Nicht nur in einer Facebook-Gruppe wurde behauptet, auch der Bramscher Elektronik-Fachgeschäft stehe kurz vor dem Aus. Behauptet wurde gar, zum Ende des Jahres würden sämtliche Telepoint-Märkte schließen.

Verkauf der Telepoint-Kette?

„Für Bramsche können wir die Schließungsgerüchte nicht bestätigen“, erklärt dazu Helen Drieling, Pressereferentin der J. Bünting Beteiligungs AG in Leer, der die Telepoint-Kette gehört. Ob diese Aussage als langfristige Bestandsgarantie gewertet werden kann, bleibt allerdings offen. In Branchenkreisen gilt es mittlerweile als offenes Geheimnis, dass sich Bünting komplett von den Telepoint-Märkten trennen möchte und einen Investor sucht. In den vergangenen Monaten hatte sich die Firmengruppe mit Sitz in Leer/Ostfriesland zudem bereits von einigen der vormals insgesamt 15 Telepoint-Standorten getrennt. Die Märkte in Hameln, Oldenburg-Wechloy, Brake und Leer wurden geschlossen, nun steht dasselbe in Quakenbrück bevor. „Im Sinne einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung überprüfen wir regelmäßig unser Filialnetz und verschiedene Optionen für die Standorte, um insbesondere im Hinblick auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine optimale Lösung zu erreichen“, teilt Bünting-Pressereferentin Dieling dazu mit. Die Entscheidung, in Quakenbrück zu schließen, sei aus „unternehmerischen und standortspezifischen Gesichtspunkten getroffen“ worden. Für das Gesamtunternehmen Telepoint würden „verschiedene Optionen“ geprüft.

Eröffnet im März 2012

Um das Bramscher Geschäft an der Maschstraße hatte es schon in der Vergangenheit immer wieder Mutmaßungen über eine bevorstehende Schließung gegeben – die sich aber stets als unzutreffend erwiesen. Im Gegenteil hatte das Bünting-Unternehmen, zu dem auch Famila und Combi gehören, stets betont, man sei mit der Geschäftsentwicklung in der Tuchmacherstadt sehr zufrieden. Eröffnet wurde der Markt mit einer Verkaufsfläche von 1800 Quadratmetern im März 2012.

Bauherr war allerdings das Unternehmen Klaas und Kock, das zuvor am selben Standort einen K+K-Markt betrieben hatte. Dieser zog in den „Combi“ in der Innenstadt um, der wiederum Bünting gehörte. Klaas und Klock behielt sich damals die Option vor, auf einer Reservefläche nehmen dem Telepoint einen weiteren Verbrauchermarkt zu bauen. Die entsprechenden Parkflächen wurden damals an der Maschstraße bereits angelegt.


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