Stadt: Anmeldezahlen stabil Kleine Bramscher Grundschulen nicht gefährdet

Klein aber fein: die Honigmoorschule in Epe. Foto: Marcus AlwesKlein aber fein: die Honigmoorschule in Epe. Foto: Marcus Alwes

Bramsche. Ist die Grundschule Epe möglicherweise im Bestand gefährdet? Diese Frage kam im Ortsrat Epe auf. Die Bramscher Stadtverwaltung gibt Entwarnung.

Das Thema hatte der scheidende Ortsbürgermeister Jürgen Kiesekamp angesprochen. So gebe es im Schuljahr 17/18 nur acht neue Schüler für die Honigmoorschule . „Wenn uns Epern an dieser Schule gelegen ist, dann müssen wir dringend neue Bauplätze ausweisen“, forderte er seine Nachfolger auf. Der neue Ortsbürgermeister Volker Stuckenberg entgegnete, nach den neuesten Zahlen stelle sich die Situation nicht mehr so dramatisch dar. „Ich weiß, war wir an der Schule haben, wir werden das Thema im Auge behalten“, versprach Bianca Grauert (SPD).

Zahlen der Stadt

Bei der Stadtverwaltung gibt Schulfachmann Wolfgang Furche Entwarnung: Die niedrigen Zahlen bezögen sich ausschließlich auf altes Eper Gemeindegebiet. Dazu kämen aber noch die Familien aus dem Blauen Wunder, die zwischen der Einschulung in Epe und bei der Grundschule im Sande wählen können. Und schließlich gehörten zum Einzugsgebiet der Honigmoorschule noch die Kinder, die an der Malgartener Straße einschließlich der abzweigenden Straßen wie Grammelmoorweg oder Geschwister-Scholl-Straße wohnten.

Insgesamt würden zum Schuljahresbeginn 2017 nach jetzigem Stand 24 Kinder in Epe eingeschult. Im Jahr darauf sind es nur zwölf, es folgen 17, 14,19 und 14 Schüler in den Jahren bis 2022.

Erst wenn in zwei aufeinanderfolgenden Jahren zusammen weniger als 26 Kinder eingeschult werden, müsse eine so genannte kombinierte Klasse eingerichtet werden, erläutert Furche. Auch die Zusammenlegung von Schulleitungen sei bei ganz kleinen Schule denkbar. Aber „Die Schule zu machen, das kann nur die Stadt Bramsche als Schulträger“, stellt er klar. Das aber „würde einen Heidenaufstand geben“ ist er sicher.

Eng, was kombinierte Klassen betrifft, könnte es in Ueffeln werden. Da werden in den Jahren 2017 bis 2022 nach den Zahlen von Furche bisher 16, 13, 12, 15, 15 Schüler eingeschult. Demnach wären es in den Jahren 2018 und 2019 zusammen nur 25. „Aber da kann noch so viel passieren, das macht mich noch nicht nervös“, sagt Furche.


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