Ärger nach Dorferneuerung Ortsrat Engter will alte Orsdurchfahrt zurück

Von Heiner Beinke

Auf dem gepflasterten Abschnitt der Ortsdurchfahrt in Engter werden nicht nur Lkw gleich lauter. Deshalb will der Ortsrat zurück zu einer Asphaltdecke. Archivfoto: Heiner BeinkeAuf dem gepflasterten Abschnitt der Ortsdurchfahrt in Engter werden nicht nur Lkw gleich lauter. Deshalb will der Ortsrat zurück zu einer Asphaltdecke. Archivfoto: Heiner Beinke

Engter. Bezogen auf die Ortsdurchfahrt Im Alten Dorf sehnt der Ortsrat Bramsche das neue Jahr herbei: Dann läuft die Bindungsfrist für den Ausbau der L78 mit Mitteln der Dorferneuerung aus. Der Ortsrat möchte dann so schnell es geht zurück zum alten Zustand mit einer aspaltierten Straßendecke.

Das Pflaster auf der Autobahn-Bedarfsumleitung hat eigentlich von Anfang an für Ärger und Diskussionen im Dorf gesorgt. Anlieger beklagten vor allem, der Verkehr sei nun viel lauter als vorher. Zudem beschädigten die vielen Lkw auf der Landesstraße das Pflaster. „Das ist mehrfach ausgebessert worden, aber Verbundpflaster muss eigentlich in einem Stück hochgenommen und neu verlegt werden“, kritisiert Ortsbürgermeister Markus Wahlers. Der geforderte Rückbau scheiterte an der Bestimmung, dass aus Mitteln der Dorferneuerung geförderte Projekte zwölf Jahre lang nicht verändert werden dürfen. Andernfalls muss die Förderung zurückgezahlt werde n.

In der letzten Ortsratssitzung hatte die CDU das leidige Thema erneut auf die Tagesordnung gesetzt. „Das ist kein Zustand. Die Stadt soll die Vorbereitungen treffen, damit wir nach Ablauf der Frist im Frühjahr gleich tätig werden können“, sagte ihr Sprecher Ernst-August Rothert. Markus Wahlers ergänzte, Konsens sei neben dem Rückbau auch die Forderung nach einer Bedarfsampel für Fußgänger am zentralen Überweg.