Zum zweiten Mal 24-Stunden-Aktion im Bramscher Jugendtreff Gartenstadt


Bramsche. Zum zweiten Mal hat im Jugendtreff Gartenstadt in Bramsche eine 24-Stunden-Aktion stattgefunden.

„Alle haben die Aktion beim ersten Mal positiv angenommen, deshalb die Neuauflage. Wir mussten auch keine großartige Werbung dafür machen, binnen weniger Tage waren alle zur Verfügung stehenden Teilnehmerplätze vergeben“, nahm Stadtjugendpflegerin Stefanie Uhlenkamp das rege Interesse der Jugendlichen erfreut zur Kenntnis.

Aktive Unterstützung

Sie und ihr Kollege Jonathan Heilmann bekamen auch reichlich aktive Unterstützung aus den Reihen der Jugendlichen. Die Jugendleiterinnen Betül Atmaca und Judith Mohr hatten die Organisation federführend übernommen. Weitere acht Jugendleiter begleiteten an den beiden Aktionstagen die 20 Teilnehmer im Alter von 12 bis 17 Jahren durch die 24 Stunden.

Damit alles gut klappt, hatten sich die Verantwortlichen im Oktober für die Planung ein Vorbereitungstreffen in Berlin gegönnt. Herausgekommen ist ein Programm, das keinen Raum für Langeweile ließ. Mit einem Kreativteil wurde die 24-Stunden-Aktion eröffnet. Hierbei wurden ausgediente Langspielplatten verschönert, um sie später zu einem Wandbild zusammenzustellen. Auch am Samstag ging es kreativ künstlerisch weiter. Zwei Poller im Außengelände erhielten dann das Aussehen von Minions. Ein Kickerturnier sowie ein Bandprojekt, bei dem erste Aufnahmen für eine geplante CD angefertigt wurden, füllten die Zeit bis zum gemeinsamen Abendessen, das die Grillcrew lieferte.

Discozeit am Abend

Abends war dann Discozeit. Hierfür hatten die Jugendlichen selbst die Musik zusammengestellt, wie sie auch sonst tatkräftig mit anpackten, wenn es darum ging, die Veranstaltung gelingen zu lassen. „Tanz, vor allem aus der Reihe“, lautete das Motto der Disco, bei der nicht nur die Zumba-Mädels, die von Betül Atmaca unterrichtet werden, ihr Können aufführten, sondern auch Jungs gegen Mädchen bei einer Tanzbattle und einem Limbo Wettbewerb im fröhlichen Wettstreit gegeneinander antraten.

Gegen 22 Uhr ging es in die Sporthalle der Realschule. Longboardfahren und Kooperationsspiele, wie zum Beispiel sich mit verbundenen Augen durch die Halle lotsen zu lassen, waren da die Aktivitäten für die folgenden anderthalb Stunden.

Von etwa 23.30 Uhr bis 2.30 Uhr stellte sich schließlich die Gruppe an die Backbleche vom Pizza Flitza. Ein Film danach, bei dem dann aber schon einmal die Luftmatratzen aufgeblasen und die Schlafsäcke ausgerollt werden durften, leitete in die kurze Nachtruhe über.

Rutschwettbewerb

Die war allerdings bereits um 8.30 Uhr beendet. Ein Rutschwettbewerb im Hasebad stand noch vor dem dann ausgedehnten Frühstück auf dem Programm.

Mit der Verschönerung der Poller und einem Skateboard Angebot näherte sich dann die 24-Stunden-Aktion ihrem Ende. Nach einer kurzen Reflexionsrunde war ab 14 Uhr der Heimweg angesagt.

„Uns macht es einfach Spaß, 24 Stunden komplett durchzupowern und es ist ziemlich witzig. Die Jugendlichen und wir als Jugendleiter lernen uns dadurch besser kennen“, stellten Betül Atmaca und Judith Mohr fest.


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