Sanierung des Bahnhofsumfelds Bramscher Millionen-Projekt in Vorbereitung

Rund 25 Hektar zum größten Teil brachliegende Fläche sollen im Umfeld des Bramscher Bahnhofs saniert und neugestaltet werden. Archiv-Foto: Heiner BeinkeRund 25 Hektar zum größten Teil brachliegende Fläche sollen im Umfeld des Bramscher Bahnhofs saniert und neugestaltet werden. Archiv-Foto: Heiner Beinke

Bramsche. Die Sanierung und Neugestaltung des Bahnhofsumfelds in Bramsche ist eines der größten Projekte, das in der Tuchmacherstadt in den kommenden Jahren ansteht. Bis zu einer sichtbaren Umsetzung wird es aber noch dauern.

Rund 25 Hektar zum größten Teil brachliegende Flächen im Umfeld des Bahnhofs sollen über einen längeren Zeitraum hinweg umgestaltet werden. Noch aber ist die Stadtverwaltung ausschließlich mit „vorbereitenden Aufgaben und Formalien befasst“, erklärt der Leitende Baudirektor Hartmut Greife. Dies würde auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen.  

Derzeit sucht die Stadt per Ausschreibung einen Sanierungsträger. „Ein Fachbüro, das die wirtschaftliche Begleitung des Vorhabens übernimmt“, so Greife. Der Sanierungsträger kaufe in Absprache mit der Stadt Grundstücke an, erstelle Wirtschaftspläne und dokumentiere die Verwendung der Fördergelder, die Bramsche aus dem Programm „Stadtumbau West“ erhält. Beauftragt wurde zudem ein Gutachterausschuss des Landesamtes für Geoinformation und Landesvermessung: „Der Ausschuss hat die Aufgabe, den aktuellen Wert der im Sanierungsgebiet liegenden Grundstücke zu bestimmen und den zum Abschluss aller Maßnahmen in zehn bis 15 Jahren“, schildert Greife.     

Mit der „inhaltlich-konzeptionellen Arbeit“, wie also das Areal konkret umgestaltet werden soll, wird sich die Stadtverwaltung hingegen erst im kommenden Jahr weiter beschäftigen. Vorgesehen sind Wohnungsbau und eine Wegeverbindung zwischen Bramscher Berg und Innenstadt. „Dazu ist auch ein Ideenwettbewerb geplant“, blickt Baudirektor Greife voraus.

Laut dem Konzept der Stadt sollen rund 16,6 Millionen Euro investiert werden. Nach Erlösen durch Flächenverkäufe fallen für die Stadt Kosten in Höhe von drei Millionen an, Land und Bund fördern demnach mit sechs Millionen Euro.


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