Nds.Städtetag beklagt Bürokratie Stadtoberhäupter in Bramsche: Antragsverfahren zu umständlich

Von Marcus Alwes

Mit dem Bramscher Verwaltungschef Heiner Pahlmann (oben, l.) saßen während der Sitzung u.a. Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (2.v.r.) und Bersenbrücks Samtgemeindebürgermeister Horst am Baier (r.) am Tisch. Foto: Marcus AlwesMit dem Bramscher Verwaltungschef Heiner Pahlmann (oben, l.) saßen während der Sitzung u.a. Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (2.v.r.) und Bersenbrücks Samtgemeindebürgermeister Horst am Baier (r.) am Tisch. Foto: Marcus Alwes

Bramsche. Zeitlich aufwendige und äußerst umfangreiche Antragsverfahren bereiten vielen Kommunen im Ringen um Fördergelder der Europäischen Union (EU) zunehmend Kopfschmerzen. Das haben Vertreter des Niedersächsischen Städtetages aus der Region Oldenburg/Osnabrück bei einer Konferenz im Bramscher Rathaus beklagt.

„Das ist für viele Kommunen in der Tat ein Problem. Da ist sehr viel Bürokratie und offenbar ein hohes Kontrollbedürfnis der EU im Spiel“, sagte auch der Bramscher Bürgermeister Heiner Pahlmann im Anschluss an das Treffen. Mit ihm saßen während der Konferenz unter anderem Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und Bersenbrücks Samtgemeindebürgermeister Horst Baier am Tisch.

Zentraler Gesprächspartner der Verwaltungschefs und hauptamtlichen Stadtoberhäupter war der Leiter des Amtes für regionale Landesentwicklung (ArL) , Franz-Josef Sickelmann. Er bescheinigte den Kommunen aus der Region Oldenburg/Osnabrück – laut Niedersachsens Städtetag-Hauptgeschäftsführer Heiger Scholz – in den Antragsverfahren eine saubere und präzise Arbeit. Das werde beim Blick in die Vorlagen und Entwürfe zu den Einzelprojekten immer wieder deutlich.

Scholz stellte auch heraus, dass Sickelmann unterstrichen habe, es gebe bei der Fördergeldvergabe im Vergleich der niedersächsischen Regionen untereinander keine Benachteiligung der Region Weser-Ems . Zudem sei die Kooperation des ArL mit den Kommunen im westlichen Niedersachsen sehr positiv.

Weitere Gesprächsthemen der Städtetag-Konferenz waren die Flüchtlingsbetreuung und die konkrete Ausgestaltung der Reformvorhaben des Landes bei den Schulsozialarbeitern.