Mehrere Beobachtungen Jungschwäne vom Bramscher Hasesee offenbar flügge

In wechselnder Besetzung sind die Schwäne am Hasesee unterwegs. Einige Jungtiere erkunden offenbar benachbarte Gewässer. Foto: Heiner BeinkeIn wechselnder Besetzung sind die Schwäne am Hasesee unterwegs. Einige Jungtiere erkunden offenbar benachbarte Gewässer. Foto: Heiner Beinke

Bramsche. Früher als erwartet sind die Jungschwäne vom Bramscher Hasesee offenbar schon flügge. Vogelkundler Rolf Hammerschmidt hat selbst eines der Tiere auf dem Hasesee landen sehen. Er sieht damit das Rätsel um den Verbleib der sieben Jungtiere als gelöst an.

Am Montag hat das Verschwinden der Schwäne , die noch ihr graues Jungtier-Federkleid tragen, für Aufregung bei Tierfreunden gesorgt, die regelmäßig nach den Tieren am Hasesee sehen. „Die sind bestimmt im Bräter gelandet“, vermutete ein Anrufer, der darauf verwies, dass die Schwäne noch nicht flugfähig seien. Ihr Verschwinden sei da anders kaum zu erklärten.

Viele Hinweise

Auf unseren Aufruf unter anderem bei Facebook meldeten sich zahlreiche Leser, die andere Beobachtungen beisteuern konnten. „Habe gerade die Mama und fünf Junge gesehen“, schrieb eine Nutzerin, eine andere hatte die Tiere auf der Hase in Epe gesehen. Auf dem „Tümpel hinter dem Hasesee“ hatte ein anderer sie ausgemacht.

Alle Beobachtungen passen in das Bild, das Rolf Hammerschmidt selbst gewonnen hat. Zwar hätten die Jungtiere noch ihr graues Federkleid, aber „die haben schon stattliche Schwingen, das geht“, glaubt er, dass die Jungen fliegen können. Er geht deshalb davon aus, dass die Jungtiere die Gewässer der Gegend erkunden. Es sei auch „nicht unüblich“, dass dann nahegelegene Fließgewässer wie die Hase einbezogen würden. „Ich gehe jedenfalls davon aus, dass denen nichts passiert ist“, glaubt Hammerschmidt nicht, dass auch nur einer der stolzen Vögel „im Bräter“ gelandet ist.


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