Neues Trauercafé Sieben Sterbebegleiterinnen für Bramscher Hospizverein

Meine Nachrichten

Um das Thema Bramsche Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Bramsche. Sieben Mitglieder des Bramscher Hospizvereins haben ihre Ausbildung zur Sterbebegleiterin absolviert und wurden jetzt in einer kleinen Feier „zu den Menschen gesandt“. Zudem lädt der Hospizverein am 18. Oktober erstmals zu einem „Trauercafé“ ein.

Zum Abschlussabend ihrer Ausbildung wurden neun künftige Sterbebegleiter in der voll besetzten Kapelle des Ankumer Krankenhauses ausgesandt, um ihre Arbeit im ambulanten Hospizdienst aufzunehmen. Anschließend nahmen die Absolventinnen aus der Hand von Jutta Rönker und Christa Wübben vom Malteser Hospizdienstes St. Johannes in Ankum ihre Zertifikate entgegen. Besonders erfreulich aus Bramscher Sicht: von den neun Teilnehmerinnen waren alleine sieben Mitglieder des Hospizvereins aus Bramsche.

Unter dem Motto „Sterbende begleiten lernen“ hatten die neun Frauen in mehr als 90 Stunden Theorie, zwei Begleitpraktika und zwei Seminarwochenenden, das Basiswissen für ihren Einsatz in der ambulanten Hospizarbeit erworben. „Wir sind sehr glücklich über die tolle Zusammenarbeit mit dem Hospizdienst in Ankum. Alleine hätten wir das noch gar nicht stemmen können.“, fasst die Vorsitzende des Hospizvereins, Anke Hennig, den Stand der Aufbauarbeit im Bramscher Verein zusammen. Ziel sei es nun, auch für den nächsten Lehrgang, der voraussichtlich im Frühjahr stattfinden soll, weitere Menschen zu finden, die künftig in der Hospizarbeit ehrenamtlich ihre Berufung finden .

An jedem ersten Mittwoch im Monat informiert der Hospizverein beim Hospiz-Café über die Vereinsarbeit und künftige Veranstaltungen und Planungen. In lockerer Runde bei einer Tasse Kaffee und Kuchen berichten die Mitglieder über ihre Arbeit. Der nächste Termin ist am 5. Oktober, 16 Uhr im Gemeindehaus St. Johannis, Grüner Brink 2 in Bramsche.

Neues Trauercafé

Neben der Sterbebegleitung hat der Bramscher Verein auch ein Angebot für Begleitung der trauernden Angehörigen. Unter Leitung der ausgebildeten Trauerbegleiterin Kerstin Kohne, lädt der Verein zum Trauer-Café „Wege“ ein. Die erste Veranstaltung wird am 18. Oktober, 10 Uhr im Gemeindehaus St. Johannis stattfinden. Das Trauercafé ist ein Angebot für trauernde Menschen, um sich mit anderen über die eigene Trauer und die Verlusterfahrung

auszutauschen. „Augustinus hat einmal, nach dem Tod seines besten Freundes gesagt: „Ich war mir selbst zu einer einzigen großen Frage geworden.“ Rat und Trost bleiben oft genug, was sie sind – ein Versuch. Dennoch ist der ins Wort gebrachte Umgang mit Vergänglichkeit, Tod und Trauer vielleicht ein Weg, der Ihnen zumindest einige Antworten zu erschließen vermag“, heißt es in der Ankündigung.

Bei Kaffee und Gebäck besteht die Möglichkeit mit Menschen in vergleichbarer Situation ins Gespräch zu kommen oder einfach nur zuzuhören.

Bei jedem Treffen gibt es einen Impuls, zu Beginn und zum Abschluss, bei dem Trauernde Elemente des Trostes erleben und schrittweise wieder Vertrauen ins Leben finden können.

Zwei professionell ausgebildete, gleichwohl ehrenamtlich tätige Trauerbegleiterinnen und eine weitere ehrenamtliche Mitarbeiterin des Hospizvereins Bramsche stehen den Gästen zur Seite. Ansprechpartnerinnen sind Kerstin Kohne; Tel: 05407/2583, mobil 015110745266 oder Mail: kerstinkohne@web.de und Tania Schmidt, Tel: 05407/2919.

Weitere Termine: jeden 3. Dienstag im Monat, am 15. November und 20. Dezember, von 10 Uhr bis 11.30 Uhr.

Weitere Infos finden sie auch auf der Homepage des Vereins: www.hospizverein-bramsche.de


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN