Treffen mit Eigentümer Bramsche: „Grünes Licht“ für Tierschützer am Penterknapp

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Einige streunende Katzen hat der Bramscher Verein „Lichtblick aller Pfoten“ bereits am Penterknapp eingefangen. Schwieriger dürfte es bei den Kaninchen werden. Foto: Verein LichtblickEinige streunende Katzen hat der Bramscher Verein „Lichtblick aller Pfoten“ bereits am Penterknapp eingefangen. Schwieriger dürfte es bei den Kaninchen werden. Foto: Verein Lichtblick

Bramsche. Lichtblick für „Lichtblick aller Pfoten“: Der Bramscher Tierschutzverein darf sich auf dem Areal des aufgegebenen Hotel-Restaurants Penterknapp nun auch offiziell um die dort streunenden Katzen und Kaninchen kümmern.

Am Freitag habe es ein Treffen mit dem Eigentümer gegeben, berichtet die Vorsitzende von „Lichtblick aller Pfoten“, Corinna Hinterding, auf Anfrage unserer Redaktion. Der Veterinärdienst des Landkreises Osnabrück und die Stadt Bramsche hätten diesen Termin vermittelt, so Hinterding weiter. Der Eigentümer von Haus und Grundstück war dem Verein zuvor nicht bekannt gewesen, es handelt sich nicht um die früheren Betreiber des Hotel-Restaurants, das Ende Juni geschlossen worden war.  

Ergebnis des Gesprächs sei „die Übereinkunft, dass wir uns um die verbliebenen Tiere kümmern und zusehen, dass diese dort verschwinden“, teilt Hinterding mit. Der Tierschutzverein hatte bereits in den vergangenen Wochen zahlreiche Katzen und Kaninchen, die am Penterknapp ansonsten offenkundig nicht mehr versorgt wurden, gefüttert und ihnen Wasser gegeben.

Rechtslage nun geklärt

Eine Inobhutnahme der Tiere durch den Verein war allerdings problematisch, da ungeklärt war, wem die Tiere tatsächlich überhaupt gehören. Nach dem Treffen am Freitag habe „Lichtblick aller Pfoten“ jetzt „grünes Licht“. Und: Vom Eigentümer werde es eine finanzielle Unterstützung für den Verein geben, berichtet die Vorsitzende Corinna Hinterding: „Ein zufriedenstellendes Ergebnis, das für uns jetzt allerdings viel Arbeit bedeutet“.

Vermittlung angelaufen

Auf der Facebook-Seite des Vereins wird bereits für die ersten Katzen nach einem neuen Zuhause gesucht. Eingefangene Kaninchen werden zunächst unter Quarantäne gestellt. Offenbar hat sich entgegen erster Befürchtungen die Seuche Myxomatose doch nicht unter den Tieren ausgebreitet. 

Weiterhin wird um Futter- oder Geldspenden gebeten. Auch besteht die Möglichkeit, durch eine Namenspatenschaft die Impfung der Tiere zu finanzieren.

„Lichtblick aller Pfoten“ bittet zudem darum, dass Tierfreunde sich nicht auf eigene Faust zum „Penterknapp“ aufmachen .


Kontakt: Corinna Hinterding, Tel. 05465/2031348, www.lichtblickallerpfoten.de

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