Neue und bewährte Aussteller Hohes Niveau beim Bramscher Tuchmarkt

Von Holger Schulze

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Bramsche. Mit einer allseits von Besuchern, Veranstalter und Mitanbietern hochgelobte Qualität bei den Angeboten präsentierte sich den Sonntag über der Tuchmarkt im Museum. Kerstin Schumann, die Leiterin des Tuchmacher-Museums, hatte erneut ein von ihr handverlesenes Ausstellerensemble zusammengestellt.

„Eine Hälfte Anbieter, die zum ersten Mal hier ausstellen und bei denen es Neues zu entdecken gibt, die andere Hälfte mit Ausstellern, die einem ans Herz gewachsenen sind und bei denen sich Bekanntes wiederfinden lässt“, nach diesem Prinzip war Kerstin Schumacher bei ihrer Auswahl vorgegangen.

Viele Handweber

Relativ viele Handweber stellten in diesem Jahr aus. Doch auch Lichtschalen und Flechtobjekte aus finnischem Papiergarn, Filzkunst für Kinder, Mützen aus Babyalpaca, Schals aus Kaschmir, Stoffhündchen mit „Ei-dentity-card“ oder Unikatmode aus altem Schaumburger Leinen sowie handgewebte Leinentischwäsche konnten entdeckt, bestaunt und natürlich erworben werden.

„Anbieter und Besucher, alle sind gut zufrieden, weil sie die Atmosphäre hier super finden. Von Besuchern habe ich die Rückmeldung erhalten, dass der Tuchmarkt für viele bereits ein fester Termin ist, weil es sich in jedem Jahr lohnt, mal zu gucken“, fasste Kerstin Schumann die Stimmung am Markt aus der Perspektive des Veranstalters zusammen.

Zu den Stammanbietern zählt Handweberin Christina Hesekamp. Sie stellt mit Betreuten in der Lebensgemeinschaft Lichtblick in Wahlde bei Neuenkirchen-Vörden Accessoires, Decken, Läufer und Teppiche her. Auch sie bestätigte dem Markt „in diesem Jahr ein besonders hohes Niveau an Vielfalt sowie bei der Qualität der edlen und hochwertigen Produkte“.

Als neu eingeladene Standbetreiberin erwartete Angela Mainz aus Herzogenrath bei Aachen auf der Empore im Foyer mit Kunstobjekten aus finnischem Papiergarn das Publikum. Ihr waren ebenfalls das „tolle Ambiente und die Vielfalt an textilen Gewerken“ aufgefallen.

Jedes Jahr hingegen besucht Claudia Mahel den Tuchmarkt. Sie wohnt nebenan und erfreute sich diesmal besonders an dem „wunderschön zu betrachtenden Filzspielzeug“ in der Spinnerei. Positiv vermerkt hatte sie „die für so einen kleinen Markt hochwertige Produktqualität“.


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