Wählergruppe knapp gescheitert Wahl in Bramsche: Jubel zunächst nur bei der FDP

Von Heiner Beinke


Was für ein Wahlabend: Zwar wurde auch in der Vergangenheit schon öfter lange ausgezählt. Aber selten war so lange nicht klar, wie sich der neue Bramscher Stadtrat zusammensetzen würde.

Bramsche. Noch um Viertel vor elf Uhr traute sich niemand, eine Prognose über künftige Mehrheiten anzugeben. Da waren die Briefwähler noch nicht ausgezählt, ein großer Block, der noch einmal entscheidende Veränderungen bringen konnte.

Am Ende zeigte sich aber, dass die Briefwähler in etwa das Abstimmungsverhalten am Wahltag vorweggenommen haben,

Die Wahlbeteiligung lag mit 54,97 Prozent etwas höher als bei der letzten Kommunalwahl (51,0 Prozent) Insgesamt waren 25 048 Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. 13768 machten davon Gebruacht. Es gab 256 ungültige Stimmzettel. (Weiterlesen: Die Ergebnisse für Bramsche im Schnellüberblick)

Insgesamt mussten an diesem Abend damit 39471 Stimmen ausgezählt werden. Besonders gefordert waren die beiden Briefwahlvorstände mit den Stimmzetteln von mehr als 2000 Briefwählern.

FDP als Gewinner

Auch wenn noch nicht feststeht, wer in den nächsten fünf Jahren die Geschicke im Bramscher Rathaus bestimmen darf, steht ein Sieger der Wahl auf alle Fälle fest: Die FDP schickt drei Mandatsträgerin den nächsten Stadtrat. Dabei kagen die Liberalen mit ihrem Werbeplakat genau richtig: Der bisherige Amtsinhaber Jan Beinke, der von der CDU übergewechselte Jürgen Kiesekamp und Anette Staas-Niemeyer als Neuling in der Kommunalpolitik sicherten sich die Mandate.

Knapp gescheitert ist dagegen die Wählergruppe Ballmann. Sie hatte nur in einem der beiden Wahlbereiche kandidiert und war damit nicht im ganzen Stadtgebiet wählbar.


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