Großes Schulfest Ein Jahr und einen Monat IGS in Bramsche

Von Hildegard Wekenborg-Placke


Ein Jahr, einen Monat und einen Tag - am Freitag, 2. September 2016, feierte die junge Bramscher IGS ihr erstes kleines Jubiläum mit einem gut besuchten Schulfest mit etlichen Vorführungen und vielen Mitmachangeboten.

Bramsche. Schulleiter Thomas Behning machte deshalb im gut gefüllten Forum auch nicht viele Worte, sondern überließ nach einer kurzen Begrüßung dem Chor der Schülerinnen und Schüler die Bühne. Nach der Melodie des Cliff-Richards-Song „Congratulations“ sangen die Fünft- und Sechstklässler „ Hey, uns’re Schule hat heut‘ Geburtstag “ und ernteten damit reichlich Beifall. Begleitet wurden sie von Klavier und einer Percussion-Gruppe.

Im Schulgebäude und auf dem Außengelände fertigte Ballonkünstler Patrick Hawighorst die kompliziertesten Objekte. Ein Soccercage (Fußballkäfig) reizte besonders die Nachwuchskicker. Wave- und Skateboards konnten im Team ausprobiert werden und wer dann immer noch nicht müde war, den lud eine große Hüpfburg zum Toben ein. Hungrig und durstig musste dabei niemand bleiben – das Speisen- und Getränkeangebot war reichhaltig.

Darüber hinaus gab es aber auch „Futter für den Kopf“. Die Mädchen und Jungen der Europa-Profilklassen von Christine Holle hatten verschiedene Quiz- und Puzzleaufgaben erarbeitet und luden die Besucher ein, ihr Wissen zu testen. „Wir haben zu zweit oder zu dritt Städte in Europa herausgesucht. Dann haben wir gesucht, welche Sehenswürdigkeiten und Hotels es gibt und was eine Übernachtung kosten würde“, erzählt Marvin aus dem Unterricht. Venedig war sein Wunschziel. „Da kostet ein Luxushotel 1000 Euro pro Nacht“. Holle assistiert: „Die Schüler sollten einen dreitägigen Städtetrip organisieren“.

„Wir sind sehr zufrieden“

„Wir sind sehr zufrieden“ fasste Schulleiter Behning mit Blick auf das erste Jahr IGS in Bramsche zusammen. 21 Kollegen umfasst inzwischen das Kollegium, auch Mangelfächer wie Chemie, Physik und Musik konnten besetzt werden. Ein Großteil der Pädagogen ist mittlerweile fest an der IGS und nicht mehr von anderen Schulen abgeordnet. „Außerdem haben wir die Schülerzahl annähernd verdoppelt“, schmunzelt er. „Das schafft man nur einmal“. Ein ganz dickes Lob hat Behning für die Zusammenarbeit mit der Realschule im gleichen Gebäude und außerdem für die Mütter und Väter seiner Schüler bereit. „ So eine engagierte Elternschaft habe ich noch an keiner Schule erlebt“. Die so Gelobten luden währenddessen an ihrem Pavillon zum Glücksrad drehen ein und nutzten die Gelegenheit zu zahlreichen Gesprächen unter dem Motto „Eltern informieren Eltern“.