Weder Müll noch Lärmprobleme Keine Beschwerden rund um Bramscher Hasesee

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Bramsche. Alles ruhig am Hasesee: Bei der Stadt Bramsche sind bisher in diesem Sommer keinerlei Beschwerden wegen Ruhestörung, Vermüllung oder anderer Probleme rund um den Hasesee eingegangen. In den sozialen Medien ist das Thema gleichwohl präsent.

„Keine Schäden, keine Scherben“

„Bei mir ist bis jetzt rein gar nichts an Beschwerden angekommen“, sagt Pressesprecherin Dorit Barz. Und auch bei Matthias Hintz im Fachbereich Bürgerservice und Ordnung hat sich, anders als im letzten Jahr , niemand gemeldet. „Das ist sicher auch dem schlechten Wetter geschuldet“, glaubt Hintz. Bis zum Ende der Ferien gab es jedenfalls nur wenige Gelegenheiten für Feiern oder Übernachtungen am Hasesee. Es habe auch keine Klagen wegen Vermüllung gegeben. „Ich bin da fast jeden Morgen mit dem Hund unterwegs. Mir ist da in den letzten Monaten nie etwas negativ aufgefallen, keine Schäden, keine Scherben“, freut sich Dorit Barz.

Hunde sind immer da

Wer eine Runde um den Hasesee dreht, trifft immer auf Menschen mit Hund. Mitunter ist der Hund freilaufend lange vor Herrchen oder Frauchen da, was ängstlichere Gemüter nicht erfreut. Oft aber sind die Hunde brav an der Leine, und die menschliche Begleitung hat auch einen Kotbeutel dabei. Und manchmal laufen Hunde zwar frei, gehorchen aber aufs Wort und werden bei Begegnungen gleich bei Fuß gerufen. Hundefreunde warten bisher noch vergeblich auf die Einrichtung einer Freilauffläche oder von Freilaufzeiten in Bramsche. Das war bei der Anhörung zum Entwurf der Hasesee-Satzung im Rathaus angeregt worden.

Schwäne die Stars

Zu den Stars am Hasesee gehört auch die Schwanen-Familie , die hier ihre Kreise zieht. Naturschützer haben prinzipiell wenig Freude daran, dass die Schwäne oder andere Tiere gefüttert werden. „Eigentlich ist das Füttern Blödsinn. Die Tiere finden mehr als genug Nahrung“, sagt Vogelkundler Rolf Hammerschmidt. Andererseits weiß er, wie viele Menschen es genießen, auf diese Weise den Tieren näher zu kommen. „Das will ich denen nicht vermiesen“, meint der Naturschützer, der nur darum bittet, wenigstens in der kalten Jahreszeit auf das Füttern mit Brot zu verzichten: Dann werden Säuren freigesetzt, die den Tieren schaden.

Facebook-Debatte

Auf der Facebook-Seite der Gruppe „Du lebst schon lange in Bramsche wenn...“ hat es im Juli eine ausführliche Diskussion über das Nebeneinander der Nutzungen im Naherholungsgebiet gegeben. Auslöser war ein Post eines Gruppenmitglieds, dass sich Sorgen um die Tiere im und am Hasesee machte. „Mir ist schon seit längerem aufgefallen, dass der Hasesee zum Baden und herumtoben im Wasser genutzt wird, obwohl ein Schild angebracht ist auf dem geschrieben steht, dass das Baden im Hasesee verboten ist und Hunde angeleint werden sollen. Für die vielen Tiere auf dem Hasesee besonders im Bereich des Strandes ist es sicher Stress“, heißt es da. Damit wurde eine ausführliche Debatte eröffnet, in deren Mittelpunkt freilaufende Hunde sowie deren Hinterlassenschaften standen.


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