So lief der Festakt zur Wahl Goldene und silberne Rosen für Bramscher Sportler

Von Holger Schulze


Schleptrup. Die Auszeichnung erfolgte im Rahmen des großen Festabends in Schleptrup.

Erstmals durch einen neuen Modus ermittelt – und im Festzelt des TuS Engter im Rahmen von dessen Sportwerbewoche vorgestellt –, wurden etliche Sportlerinnen und Sportler mit der Bramscher Rose sowie einzelne zusätzlich mit dem Titel Sportlerin, Sportler oder auch Mannschaft des Jahres ausgezeichnet.

Öffentlichkeit stimmte ab

Vier im Jahre 2015 erfolgreiche Einzelsportlerinnen, fünf Einzelsportler und vier Mannschaften waren vorab von einer Jury nach Vorschlägen aus den Vereinen nominiert worden. Hinzu kamen noch sechs Ehrenamtliche, die sich in ihren jeweiligen Vereinen im besonderen Maße engagieren. Nach dieser Vorauswahl erfolgte die Vorstellung der nominierten Sportler in den Bramscher Nachrichten . Schließlich war die Öffentlichkeit an der Reihe, ihre Sportlerin und Mannschaft beziehungsweise ihren Sportler des Jahres zu wählen. Per klassischen Stimmzettel oder online wurden deutlich mehr als 4000 Votings abgegeben.

Rohde stolz auf Neuerung

Peter Rohde, Vorsitzender des Sportverbandes in Bramsche, begrüßte das Publikum in Engter auch im Namen der Stadt. „Unser Wunsch war es, dass es uns gelingen möge, einen Rahmen zu schaffen, der dieser Sportlerehrung würdig ist und eine entsprechende Wertschätzung für die Sportler zeigt. Wir haben mehrere Änderungen vorgenommen und die Eingangsvoraussetzung geöffnet. Auch jetzt auswärts aktive Sportler, die aber ihre Wurzeln in Bramsche haben, wollen wir hier ehren dürfen“, schilderte Rohde einige der vorgenommenen Modifikationen im Verfahren der Verleihung der Bramscher Rose.

Ferner hob er die Leistungsfähigkeit der Bramscher Sportlerschaft hervor. „Das ist schon etwas Besonderes. Und wir können stolz sein, dass wir so viele tolle Sportler hier in Bramsche haben“, unterstrich Rohde. Das zu erwartende Strahlen in den Gesichtern der Sieger und die integrative sowie die inklusive Wirkung des Sports waren weitere Aspekte in der Begrüßungsrede des Vorsitzenden.

„Ich hoffe, das Ambiente ist so akzeptabel“, gab sich Ralf Korswird in seinem Grußwort bescheiden. Dem Vorsitzenden des gastgebenden TuS Engter war es jedenfalls wichtig, der Stadt Bramsche für die kostenlose Nutzungsmöglichkeit der Sportstätten zu danken. Dies sei „ein Beitrag der Stadt Bramsche, der nicht hoch genug eingeschätzt werden kann“.

Ein weiteres Grußwort wurde per Handy aus Polen „übertragen“. Bürgermeister Heiner Pahlmann gratulierte den nominierten Aktiven – und wünschte live am Telefon einen „super Abend“.

Görtemöller gratulierte

Etwas ausführlicher konnte somit Karl-Georg Görtemöller als anwesender Stellvertreter des Bürgermeisters den Sportlern und Organisatoren des Abends Lob und Anerkennung bekunden. „Wir sind sehr stolz auf die vielen Sportvereine in Bramsche und deren Leistungen. Sowie darauf, dass die Auszeichnung Bramscher Rose auf neue Beine gestellt worden ist.“ Sein Dank galt allen hierbei Engagierten – auch im Namen des Rates und der Verwaltung.

„Sie sind die Goldstücke, die Perlen im Verein, mal sichtbar, mal unsichtbar“, mit diesen Worten leitete Peter Rohde schließlich zu den ersten Ehrungen über. Brunhilde Böckmann von der Rheumaliga AG Bramsche, Ralf Püschel von den Heseper Rennschnecken, Siegfried Schirrmann vom Reit- und Fahrverein Hesepe, Jürgen Golchert vom Schützenverein Epe, (in Abwesenheit) Helmut Grote vom TuS Engter sowie Detlef Rudigkeit vom 1. FCR Bramsche erhielten für ihren ehrenamtlichen Einsatz in den jeweiligen Vereinen die Bramscher Rose in Silber.

Knapp vor Basketballern

Im Rahmen der Auszeichnungen der Einzelsportler zeigte sich Heiner Beinke als örtlicher Redaktionsleiter der Bramscher Nachrichten außerordentlich zufrieden mit der Beteiligung der Bürger an der Sportlerwahl. Gerechnet hatte man in der Redaktion mit insgesamt 700 bis 800 Votings. Dass schließlich „deutlich mehr als 4000 Stimmen für die Sportler abgegeben wurden“, machte für den Mann der BN den neuen Modus zu „einer runden Sache, bei der wir sehr gern mitgemacht haben“.

1545 Stimmen waren es insgesamt, die allein für die Sportlerin des Jahres abgegeben wurden. Hiervon erhielt Turnerin Salomé In der Stroth die meisten und durfte sich über die Bramscher Rose in Gold und über den Titel Sportlerin des Jahres freuen. Bei den Männern setzte sich Westernreiter Carsten Grußendorf von seinen Mitbewerbern ab und erhielt ebenfalls die Bramscher Rose in Gold sowie den Titel Sportler des Jahres.

Mannschaft des Jahres wurden die 1. Damen der Volleyballabteilung des TuS Engter . Auf seine Frage, ob denn in der nächsten Saison der Klassenerhalt das sportliche Ziel sei, bekam Peter Rohde eine deutliche Antwort: „Der Klassenerhalt ist kein Ziel, sondern Gewissheit. Oben mitspielen ist allemal drin.“

Bei der Mannschaftswertung belegten die Basketballer der TuS Swap Red Devils Bramsche vor dem Rudervierer mit Steuermann (TuS Bramsche und Gymnasium) sowie dem Ruder-Zweier die Plätze zwei bis vier.

In gleicher Reihenfolge trugen sich Tonia Dölle, Gesa Staas und Michelle Müller in der Rangliste bei den weiblichen Einzelsportlern ein. Auf Carsten Grußendorf folgten bei den Männern Jörg Beining, Salim Mistrieh, Alexander Stoll und Maxim Demund. Sämtliche Platzierte erhielten die Bramscher Rose in Silber.


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