Weitere Fördermittel Online-Aktivitäten in Bramscher City werden ausgebaut

Im vorherigen Wettbewerb „Zukunftsfonds Ortskernentwicklung“ hatte Bramsche Fördermittel zum Aufbau eines kostenlosen WLAN-Netzes in der Innenstadt erhalten. Nun geht es darum, auf Händlerseite die Möglichkeiten des Internets gezielter zu nutzen. Foto: Björn DieckmannIm vorherigen Wettbewerb „Zukunftsfonds Ortskernentwicklung“ hatte Bramsche Fördermittel zum Aufbau eines kostenlosen WLAN-Netzes in der Innenstadt erhalten. Nun geht es darum, auf Händlerseite die Möglichkeiten des Internets gezielter zu nutzen. Foto: Björn Dieckmann

Bramsche. Die Stadt Bramsche ist als eine von neun Kommunen Preisträger des Wettbewerbs „Zukunftsfonds Ortskernentwicklung 3.0 Landkreis Osnabrück“. Mit den daraus resultierenden Fördermitteln sollen die Online-Aktivitäten in der Innenstadt ausgebaut werden.

Bereits im vorherigen Wettbewerb „Ortskernentwicklung 2.0“ waren Bramsche Gelder zugebilligt worden. Entwickelt wurde daraus die Einrichtung eines kostenlosen WLAN-Netzes für Smartphone-Nutzer in der Bramscher Innenstadt, das seit Herbst 2015 zwischen Kirch- und Münsterplatz verfügbar ist und später noch um die Stadtbücherei und das Tuchmacher-Museum erweitert wurde.

Verfolgt wurden mit dem Angebot zwei Absichten. Einmal soll die Aufenthaltsqualität in der City erhöht werden. Zudem wird daran gearbeitet, dass der stationäre Einzelhandel im Internet besser wahrgenommen wird. Als konkrete weitere Entwicklungsschritte stehen die Verlinkung der Webseiten der beteiligten Einzelhändler mit der Homepage der Stadt auf dem Arbeitsprogramm der Programmierer.

Online-Marketing ausbauen

Für Letzteres – und weitere Maßnahmen – fließen aus dem Zukunftsfonds nun weitere Mittel nach Bramsche. Genau gesagt 11200 Euro, die einen Anteil von 40 Prozent der Gesamtinvestition bilden sollen . Jeweils 30 Prozent bezahlen die Stadt und der Förderkreis Freundliches Bramsche. Dessen Mitglieder, vorwiegend die Einzelhändler in der Innenstadt, sollen durch Informationsveranstaltungen und Workshops fit gemacht und sensibilisiert werden für Themen wie Online-Marketing und Online-Werbung, erklärt Jan Rathjen von der Stadtmarketing GmbH.

Lokale Internet-Plattform

Ziel sei es zudem weiterhin, eine lokale Online-Plattform für die Händler zu entwickeln und die Anbindung an die städtische Internetseite www.bramsche.de zu erreichen. „Dabei geht es weniger darum, eigene Shops im Internet aufzubauen“, meint Rathjen. Vielmehr solle unter dem Stichwort „Bramscher City – Service immer online“ die Präsenz im Internet erhöht werden, um damit die Angebotsvielfalt des Bramscher Handels besser abbilden zu können. Geprüft werden solle deshalb auch, in welcher Form der Förderkreis Freundliches Bramsche und seine Mitglieder die Social-Media-Kanäle wie beispielsweise Facebook nutzen können.

Insgesamt gehe es also darum, Bramsche als „Online-City“ zu vermarkten. Und nicht zuletzt werde auch geprüft, wie sich ein Leerstandsmanagement online umsetzen lässt, so Rathjen.


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