23. Sommer-Radtouristikfahrt Bramscher Radler in der Region unterwegs

Von Holger Schulze

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Der Regen hatte das Teilnehmerfeld bei der 23. Radtouristikfahrt der Radsportabteilung des TuS Bramsche überschaubar werden lassen. Foto: Holger SchulzeDer Regen hatte das Teilnehmerfeld bei der 23. Radtouristikfahrt der Radsportabteilung des TuS Bramsche überschaubar werden lassen. Foto: Holger Schulze

Bramsche. Am Wochenende fand die Radtouristikfahrt des TuS Bramsche statt.Die Veranstaltung litt ein wenig unter den schlechten äußeren Bedingungen.

Ganz glücklich konnte Matthias Feldmann am Samstagvormittag noch nicht sein, als sich um 9 Uhr ein überschaubares Starterfeld auf die Strecken der 23. Auflage der Sommer- Radtouristikfahrt (RTF) des TuS Bramsche machte. Statt der erwarteten 300 Rennradler entließ der Abteilungsleiter der Radsportabteilung gemeinsam mit Bürgermeister Heiner Pahlmann diesmal doch recht wenige Fahrer auf die 45, 75, 115 sowie 155 Kilometer langen Rundkurse. Schade, denn beim Start selbst hatte der Regen ausgesetzt. Doch die Entscheidungen für eine Teilnahme fallen ja vorher und da stellte die Wettersituation für die Sportart unter freiem Himmel noch kaum Gutes in Aussicht.

Sport als Ausgleich

Einer, der sich hiervon nicht irritieren ließ, war Yanik, 11 Jahre alt und Mitglied der TuS-Radler. „Ich bin bei jeder RTF dabei. Es macht Spaß und Regen ist eigentlich kein Problem“, versicherte der junge Rennradfan vor dem Start und hatte auch die Sonnenbrille bereits aufgesetzt. Aus Lingen kam Matthias Rückert. Auf die 115 Kilometer lange Strecke hatte er es abgesehen. „Ich fahre fast jedes Wochenende als Ausgleich zur Arbeit“, stellte er sein Motiv klar. In Bramsche war Rückert das erste Mal am Start und wollte sich überraschen lassen. „Es soll ja recht hügelig sein“, hatte er im Vorfeld vernommen, ein besonderer Reiz für ihn, als Kontrast zu den windigen Ebenen seiner Hausstrecken.

Interessante Strecken

1400 Höhenmeter waren auf der längsten, 155 Kilometer umfassenden und neu ins Programm genommenen Etappe zu überwinden. Über Evinghausen, Vehrte, Belm, das Zittertal, Haltern, schließlich nach Tecklenburg und von dort aus wieder nach Bramsche verlief die Streckenführung.

Diese Höhenmeter waren auch für Marc Völler interessant, brachten sie doch viele Punkt ein, und um die ging es dem Radfahrer aus Rheine besonders. Als aktueller Bezirksmeister in Nordrhein-Westfalen wollte er gerne seinen Titel verteidigen.

„Schöne Strecke, viele Höhenmeter und die Organisation hier ist immer super gewesen“, mit diesem Kommentar bestätigte Marc Völler die Hoffnungen von Matthias Feldmann, der trotz der mauen Teilnehmerzahl davon ausging, dass die, die gekommen waren ihren Spaß haben würden.

Positives Fazit

Am Ende des Tages konnten dann immerhin 125 Teilnehmer gezählt werden. „Viel Lob haben wir für die neue Streckenführung bekommen. Die Stimmung bei Fahrern und dem Helferteam war trotz des verregneten Starts sehr gut. Alles ist gut verlaufen, und es gab keine Stürze, was das Wichtigste ist“, zog Matthias Feldmann eine dann doch zufriedenstellende Bilanz.


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