Ab November in Betrieb Spatenstich für Tankstelle an der B68 in Hesepe

Von Marcus Alwes

Spatenstich vollzogen: Tankstellenbetreiber Thomas Lex (Mitte), Lebensgefährtin Sara Ostermöller, Wirtschaftsförderer Klaus Sandhaus (l.), Ortsbürgermeister Horst Sievert (2.v.l.) und Bürgermeister Heiner Pahlmann (r.). Im Hintergrund fließt der Verkehr auf der Bundesstraße 68.Foto: Marcus AlwesSpatenstich vollzogen: Tankstellenbetreiber Thomas Lex (Mitte), Lebensgefährtin Sara Ostermöller, Wirtschaftsförderer Klaus Sandhaus (l.), Ortsbürgermeister Horst Sievert (2.v.l.) und Bürgermeister Heiner Pahlmann (r.). Im Hintergrund fließt der Verkehr auf der Bundesstraße 68.Foto: Marcus Alwes

Hesepe. Spatenstich für die neue Tankstelle an der B68 im Bramscher Ortsteil Hesepe: Ab November soll die Station in Betrieb gehen.

Rund 2,6 Millionen Euro nimmt der künftige Betreiber in die Hand, um das Vorhaben zu realisieren. In den kommenden Tagen rechnet er auch mit der Erledigung der allerletzten Formalien. Anfang Juli sollen die Bagger rollen und zupacken.

Betreiber aus Süddeutschland

Thomas Lex ist bereit. Der Mann aus dem süddeutschen Backnang will sein Benzin künftig auch in Norddeutschland verkaufen. An die Auto- und Lkw-Fahrer. Bei Hesepe, im Gewerbegebiet, unmittelbar an der Bundesstraße 68. Auf dem nahezu 5000 Quadratmeter großen Eckgrundstück neben der Corso Sauna Manufaktur. Baubeginn wird – wenn es nach Thomas Lex geht – „am 4. Juli sein“.

Baustart wohl am 4. Juli

Darauf, dass bis dahin die offizielle Baugenehmigung bei ihm eingetroffen ist, setzt der Unternehmer. „Der Landkreis Osnabrück hat sie uns bis zum 25. Juni in Aussicht gestellt“, sagt Lex. Und darauf vertraue er.

Rund 2,6 Millionen Euro investiert er in Bramsche-Hesepe. „Am 27. Juni ist noch einmal eine Bau-Anlauf-Besprechung angesetzt“, erklärt er, „mit den Tiefbauern, Stahlbauern und Tanktechnikern.“ Kurz vor dem Startschuss sei das „die letzte Klärung für alle“, führt Lex aus.

Nur wenige Momente später hat der gelernte Bankkaufmann schon eine Schaufel in der Hand. Ebenso seine Lebensgefährtin Sara Ostermöller, Bürgermeister Heiner Pahlmann, Ortsbürgermeister Horst Sievert und der städtische Wirtschaftsförderer Klaus Sandhaus. Sie führnen den symbolischen Spatenstich aus. Direkt neben einem grün-weißen Schild, das bereits seit Wochen von dem Tankstellen-Vorhaben kündet.

Seine künftigen Zapfsäulen werden die einzigen zwischen Osnabrück-Haste und Quakenbrück sein, die unmittelbar und direkt an der B68 stehen. „Wir schätzen den Standort als sehr gut ein“, sagt Lex. Und seine Lebensgefährtin nickt. „Ich kann mich nur für die herzliche Aufnahme hier bedanken“, fügt der Tankstellenbetreiber hinzu, „es ist eine tolle Begleitung durch Herrn Sandhaus und die Stadt.“

Tanken ab November

Etwa vier Monate Bauzeit hat Lex eingeplant. „16 Wochen, ab Anfang oder Mitte November soll hier getankt werden“, gibt er die Marschrichtung vor. Erfahrungswerte bringt er aus Backnang in der Neckar-Region mit, wo er bereits seit längerer Zeit eine freie Trankstelle betreibt.

„Wir freuen uns, dass sie hier an einem so exponierten Platz eine Tankstelle mit allem, was dazugehört, errichten wollen“, betont unterdessen Bürgermeister und Verwaltungschef Pahlmann. Und mit Blick auf die kommenden Monate verspricht er Lex: „Wir tun das, was wir tun können, für Sie. Damit es vorangeht.“

Ein zufriedenes Gesicht macht auch Ortsbürgermeister Sievert. „Ich möchte mich im Namen des Ortsrates bedanken, dass Sie diesen Anlaufpunkt schaffen“, unterstreicht der Kommunalpolitiker. „Und wir freuen uns, dass es Ihnen gelungen ist, für dieses nicht ganz einfache Gelände einen vernünftigen Plan zu entwickeln.“

Eigentümergeführt

Lex hatte bereits bei einem ersten Ortstermin im vergangenen September betont, es werde „eine eigentümergeführte Tankstelle“ sein, die in Hesepe entstehen soll. Etwa 15 bis 20 Menschen könnten dann hier mittelfristig Arbeit und Beschäftigung finden.

Eine Entwicklung, die Bürgermeister Pahlmann ausdrücklich begrüßt. „Unsere Gewerbegebiete in Bramsche sind momentan alle auf einem guten Weg“, sagt er. Das Interesse an Flächen sei bei vielen Unternehmern erfreulich groß.