Im Gespräch mit SPD/UWG Bramscher IGS-Leitung zufrieden mit dem ersten Jahr

Von Marcus Alwes

Die Kreistagsmitglieder der SPD/UWG-Gruppe schauten sich bei einem Rundgang interessiert in den Räumen der Gesamtschule an der Malgartener Straße um. Foto: Marcus AlwesDie Kreistagsmitglieder der SPD/UWG-Gruppe schauten sich bei einem Rundgang interessiert in den Räumen der Gesamtschule an der Malgartener Straße um. Foto: Marcus Alwes

Bramsche. Das erste Schuljahr an der noch jungen Integrierten Gesamtschule (IGS) in Bramsche neigt sich seinem Ende entgegen. Im Gespräch mit Kreistagsabgeordneten der SPD/UWG-Gruppe zogen der Schulleiter Thomas Behning und dessen Kollegin Karin große Holthaus nun Bilanz.

Beide wirkten dabei durchaus zufrieden – und wagten auch einen Ausblick. So sollen demnächst die Kooperationen der IGS mit anderen Schulen, Gesamtschulen sowie Sportvereinen noch einmal ausgebaut werden, verdeutlichte Behning vor den Kommunalpolitikern. Geplant sei ferner „eine Teilnahme an europäischen Projekten“, so der Schulleiter.

Für das kommende Schuljahr 2016/17 lägen für die insgesamt 120 verfügbaren Plätze (bei einer Vierzügigkeit) bereits 102 Anmeldungen von Schülern vor . Der größte Teil von ihnen komme aus Bramsche, gefolgt von einer Gruppe von Kindern aus Wallenhorst.

„Die IGS ist eine ganz besondere Schule hier im Ort“, hatte Behning zu Beginn seiner Ausführungen unterstrichen. Sie stehe prinzipiell für Chancengleichheit unter den Schülern ein. Zu den Grundideen der Gesamtschule würden unter anderem Profilklassen, fachübergreifender Unterricht, Logbücher als Lerntagebücher und Lernentwicklungsberichte statt Ziffernnoten gehören. Ebenso das möglichst lange Offenhalten der Entscheidung über den weiteren Bildungsweg der einzelnen Schüler.

Die SPD/UWG-Kreispolitiker machten unterdessen deutlich, dass sie sich – nach Jahr eins – in ihrem Ja zur Einrichtung einer IGS in Bramsche bestätigt fühlen.