Wahl Sportlerin des Jahres Bramscher Basketballtalent Dölle schnuppert Erstliga-Luft

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Nach Stationen in Bramsche und Quakenbrück zuletzt in Osnabrück in der 1. Liga am Ball: die 18-jährige Tonia Dölle. Foto: Moritz FrankenbergNach Stationen in Bramsche und Quakenbrück zuletzt in Osnabrück in der 1. Liga am Ball: die 18-jährige Tonia Dölle. Foto: Moritz Frankenberg

Bramsche. Zwanzig Saisoneinsätze als 18-Jährige in der Basketball-Bundesliga der Damen. Die aus Bramsche stammende Tonia Dölle hat beim OSC den Sprung ins nationale Oberhaus geschafft – und ist als Sportlerin des Jahres vorgeschlagen.

Den Erstliga- Abstieg der Osnabrückerinnen konnte Tonia Dölle zwar nicht verhindern, doch in eigener Sache hat sie durchaus Werbung betrieben. „Sie hat als jüngere Ergänzungsspielerin sehr regelmäßig gespielt“, sagt Ansgar Maßbaum, der als einer der Berichterstatter für die Neue Osnabrücker Zeitung die Basketball-Damen des OSC begleitet: „In Sachen Einsatz und Herzblut war Tonia stets ganz vorne dabei.“

Au-pair in Australien

Momentan hält sich die 1,82 Meter große Flügelspielerin im Rahmen eines Au-pair-Projektes in der Nähe von Brisbane in Australien auf. „Noch bis Ende Juli, dann kommt sie zurück“, sagt ihr Vater Jürgen Dölle, der einst selbst erfolgreich Erstliga-Basketball spielte. Beim TuS in Bramsche

„Nach dem Sommer hat Tonia für ein weiteres Jahr beim OSC zugesagt. Dann in der Zweiten Liga. Ihr neuer Trainer wird Marius Zurkowski werden. Er kommt aus Herne nach Osnabrück“, blickt Jürgen Dölle voraus. Neben dem Leistungssport wolle die Basketballerin zudem mit einem Studium an der Universität beginnen. Ebenfalls in Osnabrück.

Ausgebildet beim TuS

Als Spielerin ausgebildet wurde Tonia bis 2012 in Bramsche, anschließend zog es sie für eine Saison zum TSV Quakenbrück, wo sie angesichts ihres Talentes schon als 14-Jährige mit dem Zweitliga-Kader trainieren durfte. Das eine oder andere Mal wurde sie hier sogar auch bei Punktspielen eingesetzt.

Die nächsten sportlichen Entwicklungsschritte waren das Engagement im Jugend-Bundesliga-Kader in Osnabrück (WNBL, mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft in 2014) sowie bei den Erstliga-Damen an der Hiärm-Grupe-Straße. „Mit ihren Mitteln hat sie das in der Ersten Liga gut gemacht“, sagt Ansgar Maßbaum als kundiger Beobachter der NOZ anerkennend. „Sie verteidigt sehr engagiert. Und man merkt, sie hat richtig Bock“, fügt er hinzu.

Auch ihre ersten zwölf Bundesliga-Punkte hat Tonia Dölle bereits erzielt, wobei hier in den kommenden Jahren sicherlich noch Steigerungspotenzial zu erkennen ist. Ferner hat sie bereits die ersten Rebounds im deutschen Oberhaus eingesammelt bzw. die eine oder andere Vorlage (Assists) zu Körben gegeben.

Erste Körbe im Oberhaus

Für Jury-Sprecher Peter Rohde ist die Nominierung von Dölle – und auch deren Teamkollegin Michelle Müller – für die Sportler-Wahl unterdessen keine Überraschung: „Fast von Kindesbeinen an üben beide ihre Sportart aus und haben sich mit Fleiß und großem Einsatz, auch der Familien, bis in die Erste Basketball-Bundesliga hochgearbeitet“, sagt Rohde: „Gleichzeitig stehen beide für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit im Bramscher Basketball.“


Zum ersten Mal wird die Auszeichnung mit der Bramscher Rose als echte Wahl der Sportler des Jahres durch die Bramscher erfolgen. Es gibt drei Kategorien: Mannschaft des Jahres sowie Sportlerin und Sportler des Jahres. Bis Ende >Mai stellen wir täglich einen Kandidaten bei der Wahl der Sportler des Jahres in Bramsche vor. Die Abstimmung läuft dann noch bis zum 3. Juni.

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