BN-Interview mit Sandra Castrup Bramscher Hauptschule: Phaeno-Fahrt dank Sponsoren

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Sandra Castrup leitet die Hauptschule Bramsche. BN-Archivfoto: Heiner BeinkeSandra Castrup leitet die Hauptschule Bramsche. BN-Archivfoto: Heiner Beinke

Bramsche. Mit Unterstützung der Staas-Stiftung und der Region des Lernens fährt die ganze Bramscher Hauptschule zum Phaeno nach Wolfsburg. Das Gemeinschaftserlebnis ist für die Schüler enorm wichtig, meint Schulleiterin Sandra Castrup und unterstreicht gleichzeitig die Bedeutung von Sponsoring für Schulen.

Frau Castrup, die ganze Hauptschule Bramsche fährt am Dienstag, 7. Juni, gemeinsam zum „Phaeno“ nach Wolfsburg. Das ist ein außerschulischer Lernort, wo Jugendliche aller Altersstufen Naturwissenschaften im Experiment erleben können. Wie sind Sie auf diese Idee gekommen?

Wir haben uns zu Beginn des Schuljahres im Schulvorstand zusammengesetzt, um Projektwochen oder –tage festzusetzen. Die Grundidee war erstmal: Alle machen etwas gemeinsam. Wir machen eine Schulfahrt, ein gemeinsames Projekt. So sind wir auf das „Phaeno“ gekommen. Damit es für niemanden ein finanzielles Problem gibt, unterstützen Sponsoren die Fahrt.

„Das ist eine tolle Aktion“

Wer bringt sich da ein?

Das sind ganz besonders die Staas-Stiftung und dann die Region des Lernens, die uns schon öfters unterstützt hat. Ich bin sicher, die Fahrt wird schon ein besonderes Erlebnis. Nach Wolfsburg fährt man ja nicht jeden Tag. Das Phaeno ist zudem etwas etwas Außergewöhnliches. Das ist eine tolle gemeinsame Aktion für alle Schülerinnen und Schüler und auch für die Lehrkräfte.

Wie ist denn der Kontakt zu den Sponsoren zustande gekommen?

Die Region des Lernens sponsert häufiger Projekte von uns. Da gibt es schon mal einen recht kurzen Draht und die entsprechenden Ansprechpartner. Verschiedene Projekte von „Native Speaker“ bis zu verschiedenen berufsorientierenden Maßnahmen sind von dort gefördert worden. Diesmal eben die Phaeno-Fahrt. Von der Staas-Stiftung gehört haben wir über unseren Schul-Sozialpädagogen Wilfried Gerke. Man hat uns gesagt, dass die Stiftung gern Schulen bei Projekten unterstützt und gezielt uns als Bramscher Schule. Dieses Angebot haben wir natürlich gern aufgegriffen. Durch die Unterstützung der Sponsoren ist die Fahrt jetzt komplett finanziert.

Werden die Inhalte aus dem Phaeno in den Unterricht einfließen?

Ja, ich denke schon. Das eine oder andere, was im Phaeno ausprobiert werden kann, wird sicher im Unterricht aufgegriffen. Außerdem gibt es in Wolfsburg darüber hinaus verschiedene Workshops und Themen und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass der eine oder andere Kollege das gern im Rahmen einer weiteren Fahrt aufgreifen möchte.

Wie wichtig sind für die Schule Sponsoren, die bestimmte Projekte fördern könnten?

Sponsoren brauchen wir immer, besonders für die Fahrten. Das ist gerade an der Hauptschule immer ein großes Thema. Es gibt das Bildungs- und Teilhabepaket, aber es gibt immer Eltern, die so an der Schwelle sind. Entweder man kriegt alles, oder man kriegt gar nichts. Für solche Fälle gibt es zwar den Förderverein, aber wir würden uns darüber hinaus sehr über Unterstützung freuen. Klassenfahrten sind mittlerweile sehr teuer geworden.

Das kann durchaus als Appell verstanden werden an alle, die sich hier vor Ort einbringen möchten?

Ja. Das wäre eine super Geschichte, wenn sich Sponsoren finden könnten, die auch zweckgebunden, beispielsweise für Klassenfahrten einen bestimmten Betrag dazugeben könnten. Der Förderverein veranstaltet ja schon einmal im Jahr den großen Handwerkermarkt und der ganze Erlös kommt uns zugute, damit Fahrten finanziert werden könne oder Kinder für Fahrten ein Taschengeld bekommen, die sonstkeins haben. Wenn das Schuljahr länger wäre, hätten wir gern auch einen Sponsorenlauf oder ähnliches veranstaltet, um unseren eigenen Anteil zu leisten.


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