„Wissen, Werte und Wir“ Tag der offenen Tür am Bramscher Gymnasium

Von Holger Schulze

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Bramsche. Mit einem Tag der offenen Schule gab das Gymnasium am Mittwochnachmittag Eltern mit ihren Kindern die Gelegenheit, sich über den möglichen zukünftigen Lernort zu informieren.

Der Schulwechsel sei „ein spannendes Ereignis, um das man sich viele Gedanken machen muss“, begrüßte die Schulleiterin Barbara Bolz die Teilnehmer. Nach der Vorstellung der vier zukünftigen Klassenlehrerinnen gingen anschließend Eltern und Kinder getrennte Wege. Die Grundschüler wurden von den Paten und Streitschlichtern des Gymnasiums durch die Schule geführt und erhielten in den Klassenräumen bei verschiedenen Projekten einen ersten Einblick in das aktuelle Schulgeschehen.

Die Eltern hingegen machte Barbara Bolz im Rahmen einer Präsentation zunächst mit den Leitbildern der Schule vertraut „Wissen, Werte und Wir“, diese drei Oberbegriffe bildeten das Schulprofil, erläuterte Barbara Bolz. Die Schulleiterin skizzierte den „durchgehenden Bildungsgang bis zum Abitur ohne Schulwechsel, den Zuwachs an Wissen und Kompetenzen sowie die Ausrichtung auf das Abitur“. Unterrichtsbegleitende Angebote wie der Förderunterricht, individuelle Arbeits- und Lernzeiten dreimal pro Woche im Rahmen der offenen Ganztagsschule oder die Nachhilfe durch ältere Schüler kamen ebenso zur Sprache wie die künstlerischen Arbeitsgemeinschaften, Sportangebote und Fremdsprachen. Ferner wies Bolz auf die Herbstakademie in Zusammenarbeit mit anderen Gymnasien und den Hochschulen hin, auf die Streicherklasse, auf das Gymnasium als Europaschule in Niedersachsen , die Austauschfahrten nach Frankreich und England und auf den „konfessionell-kooperativer Religionsunterricht“ mit dem Kennenlernen der verschiedenen Religionen hin.

Viele Möglichkeiten zum Engagement

Die Schule sehe, so Bolz, ihren Erziehungsauftrag in der Vermittlung von Grundsätzen des Zusammenlebens, in der Anleitung zur Selbstständigkeit, zum Engagement und Verantwortungsbewusstsein, zur Gewaltfreiheit, Courage, Toleranz und Höflichkeit. Diese Werte könnten umgesetzt werden durch die Übernahme von Klassenaufgaben, den Einsatz als Paten für die Klassen fünf, das Engagement in der Schülerselbstverwaltung oder bei der AG „Schule ohne Rassismus“, die Teilnahme am Mediatoren/Streitschlichterprogramm oder durch die Kooperation mit der Partnerschule in Indien . Außerdem engagieren sich Gymnasiasten für Flüchtlinge , die Tafel und Help Age.

Schließlich konkretisierte Barbara Bolz noch das „Wir“ der Schule. Zu dieser Gemeinschaft gehören nicht nur die gegenwärtig 812 Schüler, 75 Lehrer, die sechs Mitarbeiter sowie die Eltern, der Förderverein und andere Kooperationspartner. Zu einem förderlichen Umfeld gehörten auch die Mensa und Cafeteria, das Beachvolleyballfeld, die sehr gute Medienausstattung oder der Internetzugang in jedem Klassenraum.

Ferner werde die Gemeinschaft durch Schulfeste, Weihnachtskonzerte und Sponsorenläufe sowie durch die Zusammenarbeit mit den Eltern in Form einer Beteiligung im Schulvorstand, in den Klassenelternräten oder bei den Gesamt- und Klassenkonferenzen geprägt, schloss Barbara Bolz ihre Ausführungen.

Der Auftritt der Greselius-Big-Band beendete schließlich musikalisch den Tag der offenen Schule.


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