Initiative des Netzwerks LAB Ehrenamtskarte für Bramscher Flüchtlingshelfer

Die Ehrenamtskarte präsentieren Dorit Barz, Heiner Pahlmann, Markus Wahlers, Margareta Hartong und Klaus Dierker. Foto: Heiner BeinkeDie Ehrenamtskarte präsentieren Dorit Barz, Heiner Pahlmann, Markus Wahlers, Margareta Hartong und Klaus Dierker. Foto: Heiner Beinke

Bramsche. Das Netzwerk LAB zur Flüchtlingshilfe in der Landesaufnahmebehörde (LAB) Hesepe gibt eine Ehrenamtskarte an alle freiwilligen Helfer heraus. Sie dient zunächst als Ausweis für die Ehrenamtlichen an der Pforte der Flüchtlingsunterkunft, hat für die Helfer aber auch ganz konkreten Nutzen wie Rabatte bei manchen Unternehmen.

Legitimation

Als Legitimation diene die Karte in Verbindung mit dem Personalausweis, erläutert im Bramscher Rathaus Pressesprecherin Dorit Barz. Für den Zusatznutzen in Form von Vergünstigungen werden noch weitere Unterstützer gesucht. Ein namhaftes Unternehmen der Region gewähre bereits fünf Prozent Rabatt, möchte dies aber nicht öffentlich mitteilen, um nicht weitere Begehrlichkeiten zu wecken. Die Information werde nur intern an die Helfer weitergegeben, betont Barz. Weiterlesen: Flüchtlingshilfe profitiert von Bramscher Spendenkonto

Bei diesem Unternehmen entstand auch die Idee mit der Karte, erklärt Barz. Der Geschäftsführer habe sich so beeindruckt vom Engagement der Helfer gezeigt, dass er spontan eine Rabattzusage machte. Weitere Unternehmen seien dem gefolgt, andere würden bereits jetzt ohne viel Aufhebens mit Sachspenden für Projekte in der Flüchtlingsunterkunft helfen.

Party für Helfer

Eine Heseper Familie hat zudem die Idee einer Party für alle ehrenamtlichen Helfer aufgebracht, bei der die Ehrenamtskarte als Eintrittskarte gelten könnte. Als Veranstaltungsort wurde schon die Wandelhalle im Bramscher Bahnhof vorgeschlagen, doch dazu habe es noch keinerlei Gespräche mit der Heilpädagogischen Hilfe gegeben, sagt Barz.

Die Gültigkeit der Karte wird auf ein halbes Jahr beschränkt. „Wir möchten nicht, dass jemand zweimal zum Kleidersortieren kommt und dann für immer von der Karte profitiert“, erklärt Barz den Hintergrund. Bisher seien 200 bis 300 Karten an die verschiedenen Initiativen des Netzwerks zur weiteren Verteilung vergeben worden.

Kontakt

Wer den Helfern Vergünstigungen gewähren oder Sachspenden anbieten will, kann sich an Dorit Barz, Telefon 05461/83103, E-Mail dorit.barz@stadt-bramsche.de, wenden


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