Zuwegung für schwere Transporter Erdarbeiten für den Windpark Rieste-Wittenfelde angelaufen

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Rieste. Die vorbereitenden Erd- und Bauarbeiten für die Zuwegungen zum künftigen Windpark Rieste-Wittenfelde haben begonnen. Schweren Lastkraftwagen und Transportern soll so in den kommenden Monaten die Anfahrt erleichtert werden.

Die Zuwegung erfolgt dabei wesentlich über den Vördener Weg, der zwischen Malgarten und Kalkriese von der Wittefelder Allee abzweigt. Dort gibt auch eine inzwischen aufgestellte Informationstafel Aufschluss über das Windparkprojekt .

„Auch Kabelverlegungen und Netzanschlussarbeiten haben dort schon begonnen. Im Laufe des Februar werden zudem wohl die Fundamente für die vier ,Räder‘ gegossen werden“, sagt Stadtwerke-Pressesprecher Marco Hörmeyer über das 20-Millionen-Euro-Projekt in Rieste-Wittenfelde. Später – ab Ende April – werden über den gleichen Anfahrtsweg nachts jene langen und überbreiten Schwerlasttransporte anrollen, die die mächtigen Mastenteile bringen. Ähnlich wie momentan für den Windpark Kalkriese. Ebenfalls mit einer Anfahrt über die A1, die B218 bei Engter und die L78 bei Lappenstuhl.

Zwei der 200 m hohen Windräder (Typ Vestas 126 3.3 MW) des Riester Parks werden am Ende links der Autobahn stehen, zwei rechts davon. Betreiber ist dann die Stadtwerke Osnabrück AG über die Windenergie Rieste GmbH. „Doch es soll auch finanzielle Beteiligungsmöglichkeiten für interessierte Bürger geben“ , sagt Pressesprecher Hörmeyer. Das entsprechende Konzept werde am Donnerstagabend (4. Februar 2016, ab 19 Uhr) von Stadtwerkevertretern in der „Piazza“ am Alfsee vorgestellt.


Auch die Nachbarn bauen:

In unmittelbarer Nachbarschaft zum geplanten Windpark Rieste-Wittenfelde befindet sich der Bürgerwindpark Kalkriese bereits mitten in der Bauphase. Vor wenigen Tagen sind hier die ersten Schwertransporte angerollt und haben Teilstücke für die insgesamt zwölf „Türme“ angeliefert. Ebenfalls auf Bramscher Stadtgebiet sollen – unweit von Rieste – noch ab Frühjahr 2016 die Windparks Ahrensfeld und Wittefeld (Epe-Malgarten und Lappenstuhl) errichtet werden. Hier ist der Bau von insgesamt 13 Windrädern vorgesehen. Auch sie sind – ähnlich wie die „Türme“ in Kalkriese und Rieste – jeweils 200 Meter hoch. Bis zu acht Räder könnten am Ende auch im Sektor Im Bernhorn (Vörden) gebaut werden. Über entsprechende Absichten eines Investors diskutieren und entscheiden in diesen Wochen die Gemeinderatsmitglieder.

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