Auf Ex-Militärgelände Neues Trainingscamp für Polizeihunde in Bramsche

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Hunde der Polizeidirektion Osnabrück werden künftig in Engter trainiert. Die Polizei pachtete die 2,6 Hektar große Fläche vom Bund. Foto Stefan BuchholzHunde der Polizeidirektion Osnabrück werden künftig in Engter trainiert. Die Polizei pachtete die 2,6 Hektar große Fläche vom Bund. Foto Stefan Buchholz

Bramsche. Auf den Hund gekommen ist die ehemalige Schießanlage des britischen Militärs in Bramsche-Engter: Sie wird mittlerweile von der Polizeidirektion Osnabrück genutzt. Dort trainieren die 14 Diensthundeführer mit ihren Tieren.

Die neue Nutzung machten Pläne der Stadt Osnabrück nötig. Sie wollte den alten Standort der polizeilichen Hundestaffel am Limberg künftig anders nutzen, sagte Franz-Josef Ewerding. Der Leiter der Diensthundestaffel freute sich, nun in Engter auch optimale Bedingungen vorzufinden. „Wir können nun mit den Hunden verschiedene Einsatzszenarios trainieren.“ Dazu zählte Ewerding etwa die Begleitung von nachgestellten Demonstrationszügen. Das regelmäßige Üben ist für Polizist und Diensthund äußerst wichtig, so Ewerding weiter. Erfolgreiche Einsätze gebe es nur, wenn Herr und Hund eine Einheit bildeten. (Weiterlesen: Polizeihunde im Einsatz – hier geht es zu den aktuellen Blaulichtmeldungen aus der Region)

Ausbildung zu Schutzhunden

Am neuen Standort in Engter werden die Hunde zunächst zu Schutzhunden ausgebildet. Anders als im Bund bekommen sie in Niedersachsen auch eine zweite Fähigkeit andressiert. In der sechsmonatigen Zeit werden sie jeweils entweder zu Rauschgift-, Geldschein, und Sprengstoff- sowie als Brandmittel- und Leichenspürhunde erzogen.

34 Diensthunde in der Polizeidirektion

Im Gebiet der Polizeidirektion Osnabrück – es reicht von den ostfriesischen Inseln bis zum Teutoburger Wald – gibt es 34 Diensthunde. „Damit decken wir den gesamten Nordwestraum ab“, teilte Ewerding mit. Die belgischen Schäferhunde, Dobermänner und Rottweiler werden an den Standorten Aurich, Nordhorn und Osnabrück von ihren Hundeführern privat gehalten. (Mehr Tiergeschichten lesen Sie im NOZ-Haustierportal.)

Hunde etwa zehn Jahre im Einsatz

Die Beamten bekommen dafür Futterpauschalen und müssen geeigneten Platz für die Tiere nachweisen. Die Hunde werden im Schnitt bis zu zehn Jahre eingesetzt, bevor sie altersbedingt den Ruhestand antreten. Auch danach verbleibt er beim Diensthundeführer.

2,6 Hektar gepachtet

Das ehemalige, 260 Hektar große Gelände der britischen Streitkräfte gehört heute der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. 2,6 Hektar davon hat die Polizeidirektion Osnabrück für das Trainingsgelände an der Vördener Straße gepachtet.


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