Windparkbau „im Zeitplan“ Erste Anlagenteile für Kalkriese kommen zu Februar

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Das 65 Millionen Euro teure Windparkprojekt im Bramscher Ortsteil Kalkriese schreitet immer weiter voran. Foto: Marcus AlwesDas 65 Millionen Euro teure Windparkprojekt im Bramscher Ortsteil Kalkriese schreitet immer weiter voran. Foto: Marcus Alwes

Kalkriese. Der Zeitfahrplan für die ersten Wochen des Jahres 2016 auf der Großbaustelle rund um Siemes Tannen steht. Etwa Ende Januar/Anfang Februar sollen, so der Geschäftsführer der Windpark 1 Kalkriese GmbH, Ralf Finke, „die ersten einzelnen Anlagenteile für die zwölf Windräder“ vor Ort eintreffen.

In der neunten Kalenderwoche – das wäre also Anfang März – soll dann mit der Errichtung des ersten, 200 Meter hohen Turmes begonnen werden. „So wird es laufen. Alles andere, was irgendwo zum Zeitplan erzählt wird, ist nicht richtig“, stellt Finke klar und tritt somit mancher Gerüchteküche in Bramsche entgegen.

Kabel werden verlegt

Sehr weit vorangeschritten und nahezu vollständig abgeschlossen, so der Geschäftsführer, sei aktuell das Gießen und das Verfestigen der zwölf Windradfundamente . „Auch da ist alles im Zeitplan“, so Finke. Momentan erfolge zudem die Verlegung wichtiger Kabelstränge quer duch den künftigen Windparksektor in Kalkriese. „Hier benötigen wir noch etwa zwei Wochen für die Restlängen“, erläutert Finke.

Bisher hat auf der Baustelle bei den Tiefbaumaßnahmen auch das Wetter mitgespielt. Kaum Frost, kein wirklicher Winter. „Und wenn es dann ab März mit den Türmen in die Höhe geht, kann uns eigentlich nur noch ein zu stürmischer Wind aufhalten“, sagt Finke. Dann liege das Aufrichten und Aufstellen der einzelnen Räder in den Händen der jeweils verantwortlichen Kranführer. „Die ausschließlich entscheiden in jenem Moment, was da wann geht“, so Finke.

Für 21000 Haushalte

Noch im Jahr 2016 sollen die Windräder vom Typ Vestas V126 schließlich ans Netz gehen. 65 Millionen Euro investiert die Windpark GmbH dafür in das Energieprojekt. Die zwölf Türme sollen jährlich insgesamt 85 Mio. Kilowattstunden Strom produzieren. Damit können 21000 Haushalte versorgt werden.


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