Info-Veranstaltung geplant Neues zum B218-Ausbau zwischen Hesepe und Ueffeln

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Eine neue Fahrbahndecke ist 2013 aufgetragen worden. Dennoch soll die B218 zwischen Hesepe und Ueffeln grunderneuert und auch verbreitert werden. Archiv-Foto: Björn DieckmannEine neue Fahrbahndecke ist 2013 aufgetragen worden. Dennoch soll die B218 zwischen Hesepe und Ueffeln grunderneuert und auch verbreitert werden. Archiv-Foto: Björn Dieckmann

Ueffeln. In den vorgesehenen Ausbau der Bundesstraße 218 zwischen Hesepe und Ueffeln kommt wieder Bewegung: Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr kündigt an, im Januar ihre aktuellen Planungen öffentlich vorstellen zu wollen.

„Wir streben an, im kommenden Jahr einen Planfeststellungsbeschluss zu erreichen, der uns Rechtssicherheit für den Ausbau der Bundesstraße gibt“, kündigt Frank Engelmann, stellvertretender Leiter der Landesbehörde im Geschäftsbereich, an – ein Satz, der allerdings auch schon in den vergangenen Jahren von ihm zu hören war. Doch nun scheint es ernst zu werden: „Wir wollten ursprünglich schon jetzt im Dezember zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ins Bramscher Rathaus einladen. Es war aber schwierig, einen Termin zu finden. Deshalb weichen wir nun auf den Januar aus“, erklärt Engelmann.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr knüpft damit an die Planungen an, die bereits vor mehr drei Jahren für den Ausbau der Bundesstraße 218 zwischen Hesepe und Ueffeln vorgestellt worden waren – und zu starkem Protest bei den Anliegern geführt hatten. „Wir haben seitdem weiter an unseren Vorstellungen gearbeitet und glauben, dass die Ablehnung des Vorhabens nun weit weniger groß sein wird“, ist Engelmann zuversichtlich.

Hohe Verkehrsbelastung

Die Behörde begründet die Notwendigkeit des Ausbaus mit der starken Belastung der Straße: Bei der letzten größeren Verkehrszählung im Jahr 2010 wurden 6362 Fahrzeuge pro Tag gemessen, der Schwerverkehrs-Anteil lag bei 14,4 Prozent. „ Da reicht die Erneuerung der Asphaltdecke, wie wir sie zuletzt vorgenommen haben, nicht aus – auch wenn die Anlieger dies vielleicht gehofft haben“, so Engelmann.

Verbreiterung der Fahrbahn geplant

Die aktuelle Entwurfsvariante sieht eine Verbreiterung der Fahrbahn um rund 1,50 Meter zur Südseite hin vor, da die Straße derzeit mit einer mittleren Breite von 6,50 Metern und in Teilbereichen unter sechs Metern nicht mehr den heutigen Anforderungen entspreche. Von der Verbreiterung ausgenommen sind rund 600 Meter an beiden Enden des insgesamt rund 4,7 Kilometer langen Abschnitts, der erneuert werden soll. Der Graben zwischen der Straße und dem Radweg wird den Planungen zufolge durch Mulden und Transportrohrleitungen ersetzt. Dammböschungen, Entwässerungseinrichtungen, Einfahr- und Kreuzungsbereiche sowie Bushaltestellen werden angepasst.

Frank Engelmann macht darauf aufmerksam, „dass wir die Kernpunkte dieser Vorzugsvariante bereits jetzt auf unserer Internetseite veröffentlicht haben.“ Die Adresse lautet www.strassenbau.niedersachsen.de .


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