Budendorf auf dem Kirchplatz Bramscher Weihnachtsmarkt 2015 in neuem Gewand

Von Heiner Beinke

Viel zu besprechen gibt es in diesem Jahr beim Aufbau des Bramscher Weihnachtsmarktes. Christiane Wagner zeigt den aktuellen Plan. Foto: Heiner BeinkeViel zu besprechen gibt es in diesem Jahr beim Aufbau des Bramscher Weihnachtsmarktes. Christiane Wagner zeigt den aktuellen Plan. Foto: Heiner Beinke

Bramsche. In komplett neuer Form präsentiert sich 2015 der Bramscher Weihnachtsmarkt in der Innenstadt. Entsprechend groß ist der Aufwand im Vorfeld.

Am Dienstag stehen die Buden noch ziemlich ungeordnet auf dem Kirchplatz. Fahrzeuge des städtischen Betriebshofes rangieren hin und her, mitunter gestört von erstaunlich vielen Pkw und Lieferwagen, die an diesem Tag in der Fußgängerzone unterwegs sind. Mittendrin stehen Christiane Wagner und Jan Rathjen vom Stadtmarketing, die den Plan für das neue Budendorf in Händen halten. „Das ist so ungefähr der 25. Entwurf“, sagt Christiane Wagner. Es sei nicht so einfach, den Wünschen der zahlreichen Aussteller auf dem Weihnachtsmarkt unter komplett neuen Bedingungen gerecht zu werden.

Kirchplatz hat sich bewährt

Nach einem Jahr des Übergangs , in dem der Vorplatz der Martinskirche und die Kirchhofstraße noch in Teilen mitgenutzt werden konnten, konzentriert sich der Bramscher Weihnachtsmarkt am 5. und 6. Dezember auf den eigentlichen Kirchplatz. „Der hat sich schon so oft als Veranstaltungsort bewährt, warum soll das nicht auch beim Weihnachtsmarkt so sein“, meint Jan Rathjen.

Die Kirchhofstraße wie auch die neu gestaltete Grünfläche vor der Kirche stehen in diesem Jahr gar nicht mehr zur Verfügung. Statt dessen erstrecken sich die Buden bis in den Brückenort und in die Große Straße hinein. Auch auf der Marktstraße werden Buden aufgestellt. Insgesamt seien es sechs mehr als in den Vorjahren, betont Christiane Wagner.

Neue Anbieter

„Da sind auch ganz neue Sachen dabei“, sagt die Organisatorin und zählt Kunsthandwerker, Eisendesigner und Schmuckhersteller auf, die neben den bekannten Anbietern, den Schaustellern und den örtlichen Vereinen den Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz bevölkern sollen. Mittendrin wird sich wie gehabt das Kinderkarussel drehen.

Am Donnerstag soll das Budendorf im Wesentlichen stehen. Bis dahin müssen die Männer vom städtischen Betriebshof noch einige Holzhütten hin- und her schieben, bis alles richtig passt. „Die sind wirklich mit Herzblut dabei“, freut sich Rathjen über die professionelle Unterstützung. Wenn dann alles richtig steht, „müssen wir ein Foto machen, damit wir nächstes Jahr wissen wie es geht“, meint der Organisator. Der große planerische Aufwand in diesem Jahr werde sich lohnen, wenn sich das Konzept bewährt „und die Bramscher am Wochenende in Scharen herbeiströmen“.

Rahmenprogramm

Weitgehend unverändert im Vergleich zum Vorjahr ist das Rahmenprogramm. Am Samstag, 5. Dezember, findet um 14.30 Uhr die offizielle Eröffnung in der Kirche St. Martin statt. Bürgermeister Heiner Pahlmann, Superintendent Hans Hentschel, der Vorstand des Förderkreises Freundliches Bramsche und der Nikolaus werden die Besucher begrüßen. Der Posaunenchor „Küchenblech“ und der Trompetercorps Hesepe sorgen für musikalische Untermalung.

Um 16 Uhr erzählt der Kinderchor St. Martin unter dem Titel „Willkommen?!“ eine Weihnachtsgeschichte aus unserer Zeit mit Theater- und Filmszenen und Musik. Um 18 Uhr gibt es wie im Vorjahr „Carols and lessons“, weihnachtliche Lieder und Lesungen in englischer Sprache.

Die Bramscher Bläsergruppe unterhält die Weihnachtsmarktbesucher am Sonntagab 15.30 Uhr. Bei Regen findet auch dieses Konzert in der Kirche statt. Dort bittet um 17 Uhr Eva Gronemann möglichst viele Bramscher zum „Rudelsingen“ bekannter Advents- und Weihnachtslieder.

Der Abendgottesdienst um 18 Uhr beschließt am Sonntag den Bramscher Weihnachtsmarkt.

Wie immer findet gleichzeitig der Adventsbasar der Kirchengemeinde St. Martin statt. Der Weg vom Weihnachtsmarkt zum Gemeindehaus wird besonders beleuchtet, um diese Verbindung zu demonstrieren.


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