Erlös für guten Zweck Kunsthandwerkermarkt 2015 in Bramscher Hauptschule

Von Yvonne Sommer

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Bramsche. Wenn an einem Wochenende im November Parkplätze rund um die Hauptschule Bramsche Mangelware sind und die Menschen mit wunderschönen Adventskränzen, selbst gemachten Leckereien oder Handarbeitsware in den Händen über die Straße gehen, dann ist wieder der seit vielen Jahren beliebte Kunsthandwerkermarkt. So auch 2015.

61 Aussteller, manche von Anfang an dabei, manche neu hinzugekommen, boten am Samstag und Sonntag ihre vielseitigen selbst gemachten Waren an. In der Vorweihnachtszeit kann man hier vor allem Kränze und Gestecke für den nahenden Advent finden, doch auch viel mit Liebe selbst gestrickte, gehäkelte und genähte schöne Dinge.

Körnerkissen für Groß und Klein gab es am Stand von Nicola Kaiser aus Bramsche. Sie näht in ihrer Freizeit niedliche Tiere und Figuren die, mit Roggenkörnern gefüllt, bei kleinen und größeren Wehwehchen helfen. Für schmerzende Schultern hält die gelernte Physiotherapeutin ein speziell geformtes Schulter- und Nackenkissen bereit. Mit der Hilfe von Tochter Johanna verkaufte sie auf dem Kunsthandwerkermarkt die Kissen in verschiedenen Größen und Mustern.

Bei Renate Twardon fanden begeisterte Kunden Socken „mit richtigen Hacken wie früher“. „Heutzutage stricken viele die Socken ohne den Hacken, in eins durch“, erklärte die Heseperin. Einen Stand weiter konnte man bei Anja Rosemann sehr originelle Verpackungen für Geld und andere kleine Geschenke kaufen.

Bernhard Langemeyer baut mit Leidenschaft Krippen. Sogar die Figuren gießt oder schnitzt und bemalt er teilweise selbst.

Ebenfalls sehr originelle Objekte fand man beim Ehepaar Christiane und Horst Blömer aus Dinklage. Beide beschäftigen sich mit Upcycling. Sie verhilft Plastiktüten zu einem neuen Leben, indem sie diese in Streifen schneidet und zu bunten Hand- oder Kosmetiktäschchen häkelt. Außerdem stellt sie Schmuck aus ausgedienten Kaffeekapseln her oder näht Faulenzer aus Schokoladentafelpapier. Ihr Ehemann fertigt aus ausgedienten Instrumenten und leergetrunkenen Flaschen tolle Lampen und Seifenspender an. „Die sind ein echter Hingucker und ein tolles Geschenk“, freute sich eine Kundin.

Selbstgebackene Kuchen und Torten

In der Caféteria gab es natürlich an beiden Tagen selbst gebackene Kuchen und Torten. „Ich freue mich besonders darüber, dass so viele Schüler unserer Schule, aber auch Ehemalige mit anpacken“, betonte Schulleiterin Sandra Castrup. Viele Eltern und die Schüler aus der Ganztagsbetreuung hatten sogar noch am Sonntagmorgen Kuchen gebacken und so für Nachschub gesorgt. Gemeinsam mit Manuela Gerbers und Heidi Erdmann vom Haus des Lernens hatten die Schüler der Ganztagsbetreuung in diesem Jahr auch eigenes handwerkliches Geschick gezeigt und Bilder gemalt Kränze und Gestecke gebastelt, um sie auf dem Kunsthandwerkermarkt zu verkaufen.

Erlöse für guten Zweck

„Der Markt ist wieder sehr gut besucht“, zeigte sich Castrup mit der Resonanz mehr als zufrieden. Der Erlös aus den Einnahmen von Stand- und Eintrittsgeldern ist auch in diesem Jahr einem bestimmten Zweck erdacht. „Damit werden wir die Klassenfahrten im nächsten Jahr unterstützen und unser Programm „Native Speaker“, zu dem englische Muttersprachler für eine Projektwoche die Schule besuchen.“ erklärte Castrup. Außerdem werden wie immer dem Förderverein eine Summe zur Verfügung gestellt und Materialien für den Unterricht angeschafft.


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