Am Bühner Bach Grundschüler aus Achmer pflanzen 400 neue Bäume

Von Holger Schulze

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Die beiden dritten Klassen der Bühner-Bach-Schule unterstützten Jürgen Herpin, Georg Lucks, Andreas Höger und Jürgen Christiansen (hintere Reihe von links) bei der Pflanzaktion am Bühner-Bach dort, wo er in die Hase mündet. Foto: Holger SchulzeDie beiden dritten Klassen der Bühner-Bach-Schule unterstützten Jürgen Herpin, Georg Lucks, Andreas Höger und Jürgen Christiansen (hintere Reihe von links) bei der Pflanzaktion am Bühner-Bach dort, wo er in die Hase mündet. Foto: Holger Schulze

Achmer. 400 neue Bäume haben Grundschüler aus Achmer an der Mündung des Bühner Bachs in die Hase gepflanzt.

„Ich finde die Aktion toll, weil man da mit dem Spaten graben kann!“ Nicht nur bei Felicitas war der Tatendrang offensichtlich, als sie am Donnerstagvormittag mit der gesamten Jahrgangsstufe drei der Bühner-Bach-Schule junge Erlen, Schlehen, Weißdorne und Schneeball setzte. Finanziert von der Bingo-Umweltstiftung ging es für die Schüler dazu in das Mündungsgebiet des Bühner-Baches in die Hase. Dort herrscht ein weitgehend offenes, unstrukturiertes Landschaftsbild. Dem wurde nun im Laufe des Vormittags durch insgesamt 400 neue Bäume entlang der Uferböschung abgeholfen.

Fachlich begleiteten der Biologe Jürgen Christiansen und sein Team von der Biologischen Station Haseniederung die Aktion. Ferner waren neben den Schülern auch Verbandsvorsteher Andreas Höger vom Unterhaltungsverband 97 Mittlere Hase, Georg Lucks, Geschäftsführer des Unterhaltungsverbands, Jürgen Herpin vom Dachverband Hase sowie Rolf Hammerschmidt, der mit der Bühner-Bach-Schule regelmäßig den Bühner-Bach untersucht, vor Ort.

Gleich mehrere Ziele konnten mit der Pflanzaktion erreicht werden. Erstens wird der Bühner-Bach zukünftig dort beschattet, was die Vegetation im Gewässer zurückdrängen wird und somit auch die Gewässerunterhaltung vereinfacht. Zweitens erhält die Landschaft durch den Gehölzriegel eine Struktur. Und außerdem entsteht zusätzlich neuer Lebensraum für Tiere , die außerhalb des Gewässers leben, wie Jürgen Herpin und Georg Lucks erläuterten.

Für Renate Settelmeier war zudem „wichtig, dass es den Kindern Freude macht, ihre Naturverbundenheit praktisch umzusetzen. Sie werden sich bei so manchem Spaziergang noch lange daran erinnern, dass die Böschung von ihnen bepflanzt wurde“, war sich die Schulleiterin der Bühner-Bach-Schule sicher.

„Tue Gutes und rede darüber“ – diese Volksweisheit setzten die Bühner-Bach-Schüler auf eine andere Weise um. Für jede der beiden dritten Klassen wurde eine Flaschenpost mit der Nachricht vom Projekt und allen Unterschriften den Wellen der Hase übergeben.


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