Fachräume in Realschule/IGS Schulsanierung in Bramsche für 2016 geplant

Verwittert ist bereits ein Bauschild, dass an der Realschule in Bramsche noch auf den Neubau der Mensa hinweist. Die Räumlichkeiten zur Mittagsverpflegung wurden 2011 eröffnet. Foto: Björn DieckmannVerwittert ist bereits ein Bauschild, dass an der Realschule in Bramsche noch auf den Neubau der Mensa hinweist. Die Räumlichkeiten zur Mittagsverpflegung wurden 2011 eröffnet. Foto: Björn Dieckmann

Bramsche. Die naturwissenschaftlichen Fachräume in der der Real- und Gesamtschule in Bramsche sollen voraussichtlich schon im kommenden Jahr saniert werden. Das teilt der Landkreis Osnabrück als künftiger Eigentümer des Gebäudes mit.

Ab Anfang 2016 übernimmt der Landkreis als Träger der neu gegründeten Integrierten Gesamtschule das Gebäude. Sprecher Burkhard Riepenhoff erklärte auf Anfrage unserer Redaktion, es gebe für das kommende Schuljahr „konkrete Planungen, dass die naturwissenschaftlichen Bereiche saniert werden“. Derzeit finden laut Riepenhoff bereits Gespräche zwischen den Schulträgern – dem Landkreis Osnabrück für die Integrierte Gesamtschule und der Stadt Bramsche für die Realschule – und den Schulleitungen statt, „wie während der Sanierungen der naturwissenschaftlichen Fachräume der Unterricht in den Naturwissenschaften weiter erfolgen kann“.

Bisherige Planungen fließen mit ein

Die bisherigen Planungen der Stadt Bramsche für die Sanierung würden in die weiteren Planungen mit einfließen. Dabei könne es allerdings, so schränkt Riepenhoff ein, zu Änderungen kommen – dadurch bedingt, „dass die Bedarfe der Gesamtschule entsprechend zu berücksichtigen sind. Diese können von denen der seitens der Realschule formulierten Anforderungen abweichen.“ Zuletzt hatte Anfang 2014 Architekt Werner Hüdepohl der Stadt Bramsche ein Konzept vorgelegt, das einen Kostenaufwand von insgesamt rund 1,8 Millionen Euro vorsah – ein Mehrfaches dessen, was ursprünglich kalkuliert worden war. Bei der Realschule sei es mit „neuen Böden und neuen Wänden“ nicht getan, hatte Hüdepohl erklärt. Fluchtwege und Brandschutz seien nicht mehr zeitgemäß. In erster Linie entspreche aber der komplette Trakt nicht mehr den Anforderungen an modernen naturwissenschaftlichen Unterricht in Physik, Chemie und Biologie. Wegen der hohen Kosten und der sich abzeichnenden Veränderungen in der Schulstruktur hatte die Stadt die Sanierung damals nicht in Angriff genommen.

Vorgesehen für Haushalt 2016

Wie hoch die Investitionen nun für den Landkreis Osnabrück als künftigem Eigentümer werden könnten, steht derweil noch nicht fest. Diese würden, so Sprecher Burkhard Riepenhoff, von der Verwaltung dann im Entwurf des Haushaltsplanes 2016 dargestellt. Eine konkrete Summe lässt sich allerdings erst nach Abschluss der Haushaltsberatungen in den Fachausschüssen und dem Kreistag für 2016 benennen“. Schülerschaft und Eltern würden rechtzeitig über den genauen Zeitplan informiert, sobald dieser feststehe.


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