Rückkehr in das Berufsleben Ausbildung in Teilzeit für junge Mütter aus Bramsche


Bramsche. Ina Kaps und Christine Peters kennen sich nicht persönlich. Aber beide Frauen haben etwas gemeinsam. Sie sind seit mehreren Jahren Mutter, haben jeweils zwei Kinder und sind inzwischen beide alleinerziehend. Aktuell versuchen sie, wieder in der Berufswelt Fuß zu fassen. Mittels einer in unserer Region eher noch wenig bekannten Teilzeitausbildung.

Die eine – die Bramscherin Ina Kaps (28) – lernt seit wenigen Wochen in der Wallenhorster Arztpraxis von Florian Balkau den Beruf der Medizinischen Fachangestellten. Die andere – die Neuenkirchenerin Christine Peters (33) – wird bereits sei

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Wir meinen: Anbieten!

Die Beispiele von Ina Kaps und Christine Peters zeigen, wie außerordentlich wichtig es ist, auch Ausbildungsstellen in Teilzeit anzubieten. Denn es gibt zum einen eine Nachfrage nach derartigen Lehrstellen. Und es gibt zum anderen – bei den Unternehmern – ein Interesse an jungen Arbeitskräften, die durch die Pflege von Angehörigen oder als Eltern bereits eine ganze Menge an Verantwortungsbewusstsein mitbringen.

Vor allem mit Blick auf den in Deutschland größer werdenden Fachkräftemangel macht es Sinn, eben auch diejenigen Frauen und Männer in die Arbeitswelt zu integrieren, die aufgrund einer reduzierten Arbeitszeit Beruf und Familienpflichten so miteinander kombinieren können, dass unter dem Strich alle Beteiligten etwas davon haben. Auch die Betriebe und Firmen.

Voraussetzungen: Pflege oder Kinder

Mit der Reform des Berufsausbildungsgesetzes im Jahr 2005 wurde unter anderem die Möglichkeit einer dualen Ausbildung in Teilzeit im Detail geregelt. Das Ziel des Gesetzgebers: Familienzeit und Lehrjahre sollen sich gegebenenfalls besser unter einen Hut bringen lassen.

Arbeitgeber und Auszubildende können dazu eine Verkürzung der wöchentlichen – und somit auch täglichen – Arbeitszeit vereinbaren. Doch bestimmte Voraussetzungen müssen erfüllt sein: Der oder die Auszubildende muss sich neben Lehre und Berufsschulbesuch entweder nachweislich um pflegebedürftige Angehörige kümmern oder aber eigene Kinder betreuen.

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