Azubis als Prüfungsbeste geehrt Dallmann in Bramsche stolz auf zwei Innungssieger

Von Marcus Alwes

Zufrieden und auch stolz: Die beiden Innungssieger Dennis Schmitz und Alexander Schmidt (r.).Foto: Marcus AlwesZufrieden und auch stolz: Die beiden Innungssieger Dennis Schmitz und Alexander Schmidt (r.).Foto: Marcus Alwes

Bramsche. Alexander Schmidt und Dennis Schmitz hatten sich das Lob ihrer Vorgesetzten bei der Hermann Dallmann Straßen- und Tiefbau GmbH redlich verdient. Die beiden Auszubildenden sind unlängst als Innungssieger der IHK Osnabrück-Emsland-GrafschaftBentheim bzw. der Handwerkskammer ausgezeichnet worden.

Beide hatten zuvor als Beste ihre Abschlussprüfungen abgelegt. Schmitz (21) bei den klassischen Straßenbauern . Schmidt (22) bei jenen, die im Rahmen eines Dualen Studiums eine Ausbildung zum Baubetriebswirt mit einer Straßenbaulehre verbinden. Während Schmitz seine Prüfung vor der Handwerkskammer bestand, behauptete sich Schmidt vor den Prüfern der Industrie- und Handelskammer.

„Wir bieten in unserem Unternehmen ganz bewusst beide Ausbildungswege an“, sagt Dallmann-Bauleiter Michael Diekmann, „das Duale Studium in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück.“ Neben dem erfolgreichen Alexander Schmidt gebe es im Betrieb, so Diekmann, „aktuell zwei weitere Azubis, die auf der dualen Schiene unterwegs sind. Aber nicht als Straßenbauer, sondern als Bauzeichner.“

Aber auch Schmitz hat bereits verlauten lassen, dass sein Ausbildungsweg noch nicht zu Ende sei. Zum einen tritt er als regionaler Innungssieger der Handwerkskammer nun zu einem Wettbewerb auf Landesebene an. Zum anderen – und das ist noch wichtiger – wird er nach der bestandenen Gesellenprüfung schon bald die Meisterschule besuchen.

Die Dallmann GmbH unterstützt Innungssieger aus ihren Reihen übrigens generell. „Wir honorieren gute Abschlüsse finanziell, indem wir den Erwerb bestimmter Führerscheine teilweise oder ganz übernehmen“, so Bauleiter Diekmann.


Wir meinen: Eine gute und solide Wahl

„Dass eine Lehre im Handwerk eine sehr gute Wahl sein kann, haben Dennis Schmitz und Alexander Schmidt bewiesen. Beiden bieten sich nach ihrer Ausbildung allerlei berufliche Perspektiven. Als Fachkräfte. Inklusive Aufstiegsmöglichkeiten.

Es kann also wahrlich nicht schaden, wenn wir Jugendliche – angesichts unbesetzter Lehrstellen – immer wieder darauf hinweisen, dass eine Ausbildung in einem klassischen Handwerksberuf vielleicht anfänglich kein Zuckerschlecken sein mag, auf Dauer aber eine solide Basis für das weitere Leben ist. Das Reinschnuppern in Betriebe ist dabei übrigens ausdrücklich erwünscht. Nicht umsonst bieten viele Firmen deshalb Praktika an. Jugendliche und Eltern sind aufgerufen, diese Chancen zu nutzen.“