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Nach Brand in Achmer Selbstentzündung führte zu Brand in Recyclingfirma

Von Björn Dieckmann


Bramsche. Der Brand von Gewerbeabfällen beim Recycling-Unternehmen Kohl in Achmer hat am Dienstagabend einen Großeinsatz der Feuerwehr gefordert. Als Ursache wird eine Selbstentzündung angenommen.

Dunkler Qualm stand über dem Gelände, als die ersten Einsatzkräfte anrückten. In einer Halle hatten nach Angaben der Polizei etwa 120 bis 150 Tonnen Gewerbemüll Feuer gefangen und das Hallendach beschädigt. Mit Schaum und Wasser gingen die Brandschützer gegen das Feuer vor. Im Einsatz waren die Feuerwehren Bramsche, Ueffeln, Pente, Wallenhorst, Achmer und Osnabrück.

Nach rund zwei Stunden, gegen 23.30 Uhr, war der Brand unter Kontrolle. Danach war es die Aufgabe der Feuerwehr, den Müllhaufen zu entzerren, damit sich die Materialien nicht erneut entzünden.

Der Malteser-Rettungsdienst musste einen Feuerwehrmann behandeln, der im Einsatz einen Schwächeanfall erlitten hatte. Ihm ging es schon nach kurzer Zeit wieder besser.

Die Polizei vermutet als Brandursache eine Selbstentzündung.

Der Landkreis Osnabrück gab am Abend vorsorglich eine Warnung an die Bevölkerung heraus, dass die Anwohner Fenster und Türen geschlossen halten sollen. Die Warnung wurde kurz vor Mitternacht wieder aufgehoben. Nach Angaben der Feuerwehr, die Messungen vornahm, bestand keine Gefahr für die Bevölkerung.

Bereits im Mai hat eine andere Halle auf dem Gelände der Recyclingfirma gebrannt.