Summerfield 2015 Begeisterung beim Festival in Lappenstuhl

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Lappenstuhl . Erleichtert und zufrieden mit dem Summerfield-Festival 2015 zeigen sich die beiden Veranstalter Jannis Warskulat und Peter Greskamp am späten Samstagabend: Die Erwartungen des Veranstalter-Duos wurden erfüllt, und gut 650 bestens gelaunte Besucher kamen an die Vördener Straße nach Lappenstuhl, um dort gemeinsam bei bester Stimmung ausgelassen zu feiern.

Im Gegensatz zum letzten Jahr, als das miese Wetter den Veranstaltern bei der Premiere einen gehörigen Strich durch die Rechnung machte, präsentierte sich dieses Mal auch das Wetter von seiner besten Seite und störte nicht den reibungslosen Verlauf der Open-Air-Veranstaltung.

In Zusammenarbeit mit dem Bramscher Stadtmarketing startete das Summerfield bereits am Freitagabend mit einem Live-Konzert , das den einen oder anderen Besucher mehr verdient gehabt hätte. Nach den beiden Bands „Splendid Time“ und „777-Triple Seven“ rockte dort die Osnabrücker Band „Caught Indie Act“ als Headliner des Abends mit unplugged gespieltem Indierock die Bühne.

Für den Samstag buchten Jannis Warskulat und Peter Greskamp, die beiden Macher der Visuvent GbR, regionale und überregionale DJs, um das Festivalgelände und die feiernden Besucher mit Sound aus Electro, House und EDM in Ekstase zu versetzen.

Nachdem die Resonanz der Premieren-Veranstalung im Vorjahr etwas mau ausfiel, zeigten sich die kämpferischen Veranstalter mit dem Verlauf des Summerfield 2015 zufrieden. Und nicht nur die Organisatoren waren gut gelaunt, sondern auch die Besucher waren vom etwas abgeänderten Konzept des Musikfestivals angetan . „Die Veranstalter haben richtig was auf die Beine gestellt – das Gelände, die Bühne, die Acts, das passt einfach alles. Ich hoffe, dass sich das noch weiter herumspricht und in den nächsten Jahren noch mehr Besucher nach Lappenstuhl kommen werden“, befand ein junger Mann am Samstagabend und spiegelte damit die Meinung des Großteils der Festivalbesucher wider.

Kritik wurde lediglich bei der Terminierung des Festivals und der Kollision mit der Scheunenfete in Engter laut. Doch auch darauf hatten die engagierten und zielstrebigen Veranstalter die passende Antwort parat: „Nachdem wir letztes Jahr zu Ende August mit dem Wetter auf die Nase gefallen sind, wollten wir unbedingt früher an den Start gehen. Da das Festivalgelände im Naturschutzgebiet liegt und es nicht früher freigegeben wurde, blieb uns nichts anderes übrig, als den zweiten Samstag im August zu nehmen“, erklärt Jannis Warskulat. „Wir wollen aber in keinster Weise eine Gegenveranstaltung zur Scheunenfete sein. Ganz im Gegenteil, denn die Besucher können ja mittags bei uns anfangen und nachts, wenn das Festival endet, auf der Scheunenfete weiterfeiern, witzelt der zunehmend erleichtert wirkende Veranstalter im Laufe des Abends.


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