Start nach den Sommerferien Eine Krippengruppe für den Kindergarten Achmer

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Gemeinsam macht sogar das Kisten schleppen Spaß: die Krippen-Erziherinnen Judith Gräter und Manuela Broße mit den Kindern der Bedarfsgruppe. Foto: Hildegard Wekenborg-PlackeGemeinsam macht sogar das Kisten schleppen Spaß: die Krippen-Erziherinnen Judith Gräter und Manuela Broße mit den Kindern der Bedarfsgruppe. Foto: Hildegard Wekenborg-Placke

Achmer. Der Kindergarten in Achmer bekommt nach den Sommerferien eine Krippengruppe für zwölf Kinder unter drei Jahren. In den nächsten Wochen wird ein Gruppenraum umgebaut und neu eingerichtet. Eine neue Förderrichtlinie des Landes sorgt dafür, dass Träger und Kommune das Projekt ziemlich entspannt angehen.

  • Der Kindergarten Achmer bekommt eine Krippengruppe.
  • Die Finanzierung kommt wahrscheinlich zum größten Teil vom Land.
  • Ab Herbst wird ein Essraum angebaut.

Nach dem Wegfall des Betreuungsgeldes zahlt das Land Niedersachsen künftig mehr Geld, wenn neue Krippenplätze geschaffen werden. Der Förderbetrag für jeden Platz in einer Tageseinrichtung steigt nach einer neuen Richtlinie von 7700 Euro auf 12000 Euro. Um die volle Fördersumme ausschöpfen zu können, müssten 13 000 Euro pro Platz investiert werden. Das ist in Achmer zwar mit insgesamt rund 45 000 Euro für Umbau, Ausstattung und Außenanlagen für zwölf Plätze zwar nicht der Fall. Dann werde die Förderung aber anteilsmäßig ermittelt, sagt Wolfgang Furche, der bei der Stadt für die Kindergärten verantwortlich ist. „Wenn alles anerkannt wird, womit zu rechnen ist, ist eine Fördersumme von mehr als 41 000 Euro zu erwarten“, freut sich der Sozialamtsleiter. Die Fördermittel für die Kita Achmer fließen nach Abschluss der Arbeiten.

“Der Träger muss ein Projekt anmelden. Wir übernehmen dann die Beantragung beim Land“, erklärt Furche weiter. Dem Träger, in diesem Fall der Kirchenkreis Bramsche, obliegt auch die Vorfinanzierung.

Wand versetzen

An reinen Umbaukosten stehen nur rund 30 000 Euro zu Buche. Schließlich spielen heute schon größere Kinder dort, wo demnächst die Kleinesten ihr Domizil haben. „Wir müssen eine Wand versetzen, weil der Ruheraum größer werden muss“, erklärt Kindergartenleiterin Sabine Schmidt. Eigentlichen hat das Achmeraner Erzieherinnenteam in diesen Wochen frei, bis auf eine „Sparbesetzung“ , die die sogenannte Bedarfsgruppe betreut. Aber vor dem Urlaub ist Kistenpacken und Ausräumen angesagt. Duplosteine wandern in die Boxen, Bilderbücher und Spiele werden im Bewegungsraum zwischengelagert. „Der Raum bekommt einen neuen Boden. Ein Spielpodest und ein Baupodest sind schon bestellt. „Es ist richtig schön. Diesmal müssen wir einmal nicht ganz so aufs Geld sehen“, freuen sich die Krippenerzieherinnen Judith Gräter und Manuela Broße. Der neuen Förderrichtlinie sei Dank.

Neuer Essensraum

Der Umbau ist für die Achmeraner nur ein Vorgeschmack. Auf einer Baustelle werden sie noch länger leben müssen. Ab dem Spätherbst soll der Anbau eines neuen Essensraumes beginnen. „Das wird sicher etwas eng und laut, aber wir freuen uns trotzdem. Wir haben so lange auf den Anbau gewartet“, meint Schmidt.

Neunte Krippengruppe

Die Krippengruppe ist die Neunte in Bramsche. „In Achmer starten wir mit zehn Kindern, zwei weitere kommen im Januar dazu“, sagt Ulrike Pepmöller, die pädagogische Leiterin des Kita-Trägerverbundes im Kirchenkreis Bramsche. Aber nicht nur in Achmer ist der Bedarf an Betreuungsplätzen für die Kleinsten groß. „Wir werden die Entwicklung beobachten und bei Bedarf Gruppen umwandeln. In Achmer war die Entwicklung absehbar. Die altersübergreifende Gruppe war dort, wie auch an anderen Standorten nur eine Übergangslösung, sagt Pepmöller“


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