Sanierung des Kommissariats Bramscher Polizei zieht in Neubau um

Von Björn Dieckmann

Beim Umzug haben alle kräftig mit angepackt – auch Werner Flottemesch, der eigens seinen Urlaub unterbrach, sowie Heidrun König und Andrea Kunoth (von links). Foto: Björn DieckmannBeim Umzug haben alle kräftig mit angepackt – auch Werner Flottemesch, der eigens seinen Urlaub unterbrach, sowie Heidrun König und Andrea Kunoth (von links). Foto: Björn Dieckmann

Bramsche. Arbeitsklamotten statt Dienstuniform waren am Mittwoch für einen Großteil der Bramscher Polizisten angesagt: Im Zuge der Sanierung des Kommissariats stand der Umzug vom Altgebäude in den Neubau an.

Vom frühen Morgen an wurden Kisten und Computer geschleppt aus dem einen Gebäude ins andere: „25 Kartons habe ich seit heute morgen um 6 Uhr schon herübergetragen“, berichtete Verwaltungsmitarbeiterin Heidrun König schon am späten Vormittag – und wirkte dabei noch top-fit beim Einräumen des neuen Dienstzimmers. Unterstützung erhielt sie dabei von Andrea Kunoth. Und von Werner Flottemesch: Er hatte, so berichtete Kommissariatsleiterin Ann Oldiges, „eigentlich Urlaub, stand aber heute Morgen trotzdem sofort parat“.

Und so lautete das Motto: „Viele Hände, schnelles Ende“, schmunzelte Oldiges. Denn am Mittwoch um 20 Uhr soll der Umzug bereits abgeschlossen sein, Telefon und weitere Gerätschaften wieder funktionieren, die erste Schicht im neuen Gebäude beginnen, die ersten Besucher am neuen Empfangspult sich melden können. „Der Eingang für die Bürger ist nun nicht mehr der bekannte am Altgebäude, sondern beim Neubau“, betont Oldiges. Deutlich sichtbar ist der Zutritt durch ein großes Leuchtschild „Polizei“.

Der Umzug des kompletten Kommissariats wird indes nur ein vorübergehender sein. In den kommenden Monaten wird nun das bis vor Kurzem noch alleinstehende Gebäude grundlegend saniert. Im Frühjahr 2016 sollen dann alle Räumlichkeiten für die Bramscher Polizei zur Verfügung stehen. „Die Bauarbeiten liegen weiterhin bestens im Zeitplan“ , freut sich Oldiges.


Die Polizei soll am Mittwoch spätestens ab 20 Uhr wieder unter Tel. 05461/915300 erreichbar sein. Bis dahin erreichen die Bürger die Polizei in Notfällen über 110 sowie über die Dienststellen in Wallenhorst (0 54 07/8 17 90) oder in Bohmte (0 54 71/97 10).