Andrang in neun Gasthäusern groß Gastro-Rad-Tour lockt Bramscher Pedalritter an

Von Ilona Uphaus

Stempelkarten in der Hand: Die erstmalige Teilnahme an der Gastro-Tour begeisterte (v.l.) Werner und Andrea Vennemeyer, Inge Overberg, Heinz und Marion Vennemeyer sowie Helga und Hermann Schütte – hier im Alten Dreschhaus in Kalkriese.Foto: Ilona UphausStempelkarten in der Hand: Die erstmalige Teilnahme an der Gastro-Tour begeisterte (v.l.) Werner und Andrea Vennemeyer, Inge Overberg, Heinz und Marion Vennemeyer sowie Helga und Hermann Schütte – hier im Alten Dreschhaus in Kalkriese.Foto: Ilona Uphaus

Bramsche/Rieste. So viele Radfahrer wie selten waren am heutigen Sonntag im Bramscher Gebiet und Richtung Alfsee unterwegs. Und das war nicht allein dem guten Wetter geschuldet. Die Gastro-Rad-Tour des Bramscher Wirtevereins mit neun teilnehmenden Gaststätten erfuhr wieder einmal beste Resonanz.

„Kleine Überraschungen“

Bei den Seeterrassen am Alfsee war schon mittags kaum noch durchzukommen, und auch der Parkplatz des Vicianums in Lappenstuhl glich am Nachmittag dem Hof eines Fahrradhändlers. Im Garten waren die Sitzplätze knapp. Ganze „Rudel“ von Radlern fuhren auf der Strecke nach Kalkriese zum „Alten Dreschhaus“. Die Terrasse überfüllt, ließen sich Werner und Andrea Vennemeyer aus Merzen mit ihrer siebenköpfigen Verwandtschaftsgruppe, darunter Heinz und Marion Vennemeyer aus Hesepe und Helga und Hermann Schütte aus Neuenkirchen-Vörden, für eine Pause im Gasthaus nieder.

Gruppenmitglied Inge Overberg fand „die kleinen Überraschungen sehr gut“, die es in jedem Lokal gratis gab. Von Erfrischungsgetränken bis zu Canapés. Mit einem Frühstück um Punkt neun Uhr war die Gruppe bei der Gaststätte Bischof-Reddehase gestartet. Über die Alte Post, Drei Eichen, Penterknapp, Schlatsburg und Rothert in Engter landeten die sieben nach 25 gefahrenen Kilometern in Kalkriese. Das Vicianum und die Seeterrassen am Alfsee standen als Abschluss an, auch wenn nur sieben Stempel für die Teilnahme an der Verlosung ausreichten.

Am Nachbartisch fand sich eine 16-köpfige Gruppe ein, die sich mit einer verspäteten Mittagsmahlzeit stärkte. Zu der Gruppe des Bramscher Radsportvereins Frisch Voran, für die Werner Jeltsch den Tag organisiert hatte, gehörte auch Käthe Stuckenberg aus Neuenkirchen-Vörden. Sie freute sich besonders über das frische Obst, das die Seeterrassen anboten.

Gespannt auf Verlosung

Helmut Stickelbrock als Betreiber des „Alten Dreschhauses“ war rundum zufrieden mit seiner ersten Teilnahme an der Aktion . Sein Team hatte reichlich zu tun. Das Gratis-Angebot für die Gastro-Tour-Teilnehmer – ein Kuemmerling – ging am Nachmittag aus, sodass Tochter Andrea Stickelbrock wahlweise bunte Liköre ausschenkte. Dazu gab es für jeden Teilnehmer einen Gutschein über vergünstigte Speisen. Helmut Stickelbrock ist jetzt „gespannt auf den Rücklauf“. „Gefühlt noch mehr los“ als im letzten Jahr, urteilte Ulrike Fänger, Vorsitzende des Bramscher Wirtevereins und Betreiberin der Gaststätte Bischof-Reddehase. Selbst am Nachmittag um 16 Uhr – „das reißt überhaupt nicht ab“, erklärte sie und eilte wieder zu ihren Gästen.